„Behüt’s Sie Gott“

Feierlichkeit im Palazzo Apostolico anlässlich des 65-jährigen Priesterjubiläums von Benedikt XVI.

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Benedikt XVI. / Pixabay CC0 – Wengen, Public Domain

„Davon haben Sie immer und legen Sie bis heute Zeugnis ab: dass das Entscheidende in unseren Tagen ist – ob mit Sonne oder Regen – , mit dem allein auch der Rest kommt, dass der Herr wahrhaft gegenwärtig ist, dass wir ihn wünschen, dass wir ihm innerlich nah sind, dass wir ihn lieben, dass wir wirklich tief an ihn glauben und wir ihn glaubend wirklich lieben“, erklärte Papst Franziskus heute in der Sala Clementina im Apostolischen Palast anlässlich des 65-jährigen Jubiläums der Priesterweihe des Papstes emeritus Benedikt XVI.. Benedikt XVI. empfing am 29. Juni 1951 in Freising die Priesterweihe.

Bis heute, stellte der Papst fest, diene Benedikt XVI. der Kirche und höre nicht auf, mit seiner Weisheit zu ihrem Wachstum beizutragen. Vom Kloster „Mater Ecclesiae“ aus vermittle er Ruhe, Frieden, Kraft, Vertrauen, Reife, Glauben, Hingabe und Treue, „die mir und der ganzen Kirche wohl tun und Kraft geben“, dankte Papst Franziskus und sprach Benedikt XVI. seine guten Wünsche aus.

Kardinal Gerhard Müller, Herausgeber der „Omnia Opera“ von Joseph Ratzinger, stellte in den Mittelpunkt seiner Ansprache die Begriffe „Verkündigung“ und „Freude“. Benedikt XVI. habe in Wort und Tat gezeigt, dass die Freude aus der vertrauensvolle Hingabe an den Plan Gottes stamme und eine Gabe des Herrn sei.

Kardinal Müller kündigte das in mehrere Sprachen übersetzte Buch „Die Liebe Gottes Lehren und Lernen“ zu Ehren des 65-jährigen Jubiläums von Benedikt XVI. an und dankte dem Papst emeritus für die vielen gemeinsamen Jahre im Dienst der Kirche.

Kardinal Angelo Sodano, Dekan des Kardinalkollegiums, zeichnete in seiner Ansprache knapp den Werdegang von Benedikt XVI. nach und erinnerte an die berührendsten Momente dessen Priesterweihe. Benedikt XVI. habe sein Priesteramt stets so verstanden, dass er den Menschen „Gottes Licht und Gottes Liebe“ bringen wolle und die Priester aufgefordert habe, dies mit der „Gesinnung Jesu Christi” zu tun. Papst Franziskus folge in seinem Pontifikat dem von Benedikt XVI. gezeichneten Weg zu den Bedürftigen, Armen, Schwachen, am Rand Stehenden.

Kardinal Sodano dankte Benedikt XVI. für dessen Dienst und wünschte „Behüt’s Sie Gott“.

Quelle: Britta Dörre. Dieser Artikel erschien auf dem Nachrichtenportal Zenit.org und darf hier weiterverbreitet werden. The Cathwalk empfiehlt seinen Lesern das Abonnieren des zenit.org-Newsletters.

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