Adventzeit in Wien zwischen Punsch und Kerzenschein

Eine Kolumne von John Galt

Weihnachtsmarkt
Christkindlmarktes auf dem Rathausplatz Bildquelle: weihnacht.at

Es scheint jedes Jahr immer schlimmer zu werden. Heuer durfte ich bereits Ende August die ersten Lebkuchen im Supermarkt um die Ecke bestaunen. Auf zwei Paletten zu Türmen gestapelt. Bei Temperaturen die noch um die 30 Grad lagen. Also im Hochsommer noch vor Beginn des Herbstes am 1. September. Und selbst dann ist noch nichts weihnachtliches im Alltag oder anderweitig festzustellen: Bis weit in den Oktober verzeichnete Wien in diesem Jahr wirklich herrlich sommerliche Temperaturen und außerordentlich schönes Sonnenwetter.

So wie jedes Jahr wurden pünktlich zu Allerheiligen die Weihnachstdekorationen in den Straßen der Stadt aufgehängt und in Betrieb genommen. Noch vor Beginn der Adventszeit also. Am 3. November öffnete dann der erste Christkindlmarkt. Gut, das war im Museumsquartier und nennt sich „Winter im MQ“. Es hat auch wenig mit Weihnachten zu tun, ist aber dennoch – von den möchtegern hippen und alternativ angehauchten Künstlern einmal abgesehen – eher eine Veranstaltung mit Eventcharakter: Künstlerisch gestaltete Pavillons, live aufgelegte Musik und exotische Punschs. Auch wenn der Winter erst am 21. Dezember beginnt, ist der Winter im MQ am 23. Dezember schon wieder vorbei; trotzdem sehr nett.

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Winter im MQ 2015 (c) saLeh roZati

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Die große Seeschlacht von Lepanto

Am 7. Oktober jährt sich die Schlacht von Lepanto zum 445. Mal. Eine Geschichte von gehäuteten Festungskommandanten, christlicher Revanche, einem einarmigen Dichter und dem Beginn des Rosenkranzfestes.

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Die Schlacht von Lepanto, Andrea Vicentino

Elf zehrende Monate lastet die Belagerung auf der Festungsstadt Famagusta auf Zypern. Das Banner des Markuslöwen hängt in roten Fransen über den Zinnen. Seit dem September 1570 belagern die Osmanen die letzte Stadt, die von der venezianischen Herrschaft auf Zypern übriggeblieben ist. Mitten im Frieden hatten die Türken die größte venezianische Kolonie des Mittelmeers überfallen; die Hauptstadt Nikosia fiel Plünderung und Zerstörung anheim. Zwanzigtausend Menschen sollen beim türkischen Blutrausch ihr Leben verloren haben. Ein Grund dafür, warum viele der venezianischen Festungen, welche zu den größten und modernsten des Mittelmeerraumes gehören, den Invasoren Tür und Tor geöffnet haben. Niemand will ein zweites Massaker riskieren.

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Heute in Wien: „Marsch für Jesus“

Sei dabei! ‪#‎M4J‬

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Kardinal Schönborn und Außenminister Kurz sprechen beim „Marsch für Jesus“.

Christen aller Konfessionen wollen am Wiener Heldenplatz ihren Glauben bekennen und ein Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen setzen.

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Alaba: „Dies ist unser öffentliches Statement, dass wir Jesus lieben und ihm gehören.“

Am kommenden 18.Juni findet in Wien zum vierten Mal der „Marsch für Jesus“ statt, der weltweit schon seit Jahren Millionen Menschen auf die Straßen bringt. Bereits 2014 hatte dieses ökumenische Großereignis 12.000 Christen aus allen christlichen Kirchen in Wien zusammengebracht. Beim Christustag 2015 in Linz waren es 10.000. Dank der Zusage von Außenminister Sebastian Kurz wird erstmals ein Mitglied der Bundesregierung das Wort ergreifen, wodurch sich die Veranstalter eine noch stärkere Resonanz in der Öffentlichkeit erhoffen. Neben dem Dank für den gemeinsamen Glauben und dem Gebet für die Bewohner der Stadt Wien stehen das gesellschaftliche Engagement aus christlichem Geist und besonders der Beitrag zur Integration im Mittelpunkt.

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„Marsch für Jesus“

Am kommenden 18. Juni findet in Wien zum vierten Mal der „Marsch für Jesus“ statt, der weltweit schon seit Jahren Millionen Menschen auf die Straßen bringt.

Bereits 2014 hat der „Marsch für Jesus“ 12.000 Christen aus allen Konfessionen in Wien zusammengebracht. Fußballstar David Alaba meinte damals: „dies ist unser öffentliches Statement, dass wir Jesus lieben und ihm gehören. Wir wollen Wien sagen, Jesus liebt uns.“

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Die Botschaft für den 18. Juni 2016 bleibt die gleiche:

„Christus – die einzige Hoffnung unserer Welt!“

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