Neue Analyse zeigt: Pornographie macht Männer unzufrieden mit der eigenen Beziehung

„Der Gebrauch von Pornographie steht in Zusammenhang mit einem niedrigeren Grad an Zufriedenheit in zwischenmenschlichen Beziehungen.“ Ausgwertet wurden die Daten von Querschnittserhebungen, Längsschnittuntersuchungen, und Experimenten.“ Besonders ein erheblich „niedrigerer sexueller und relationaler Zufriedenheitsgrad“ unter männlichen Pornographie-Sehern wurde festgestellt.

Insgesamt wurden die Daten von 50.000 Teilnehmern in zehn Ländern analysiert.

Diese Meta-Studie widerspricht einem anderen kürzlich veröffentlichten Forschungsbericht, demzufolge Pornographie einen positiven Einfluss auf seine Nutzer hat. Wer hat also recht?

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Let’s talk about Sex oder warum Papst Franziskus Seelen rettet!

(TheCathwalk.net) Nicht Papst Franziskus, sondern der Hl. Johannes Paul II. war der große Revolutionär, der der Kirche eine neue Sicht auf die Sexualität des Menschen geschenkt hat!
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Papst Johannes Paul II. umarmt den damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglio

Ein Kommentar von Benjamin Kalkum und Friedrich Reusch.

Vieles ist in den letzten Tagen geschrieben worden über Sex-Besessenheit und Moraltheologie, über das ewige Rom und das geistige Wittenberg, über Rigidität und Frigidität. Über was sich die verschiedenen Kommentatoren aber nicht einig waren, das war die Weise, wie wir Sexualität in unseren Diskussionen überhaupt wahrnehmen, definieren, in das Gesamtdasein des Menschen kontextualisieren.

Wir möchten deshalb einen Ausgangspunkt für die theologische Betrachtung in Erinnerung rufen, die aus der Theologie des Leibes des Hl. Johannes Paul II. stammt, der von vielen, die jetzt auf Papst Franziskus einprügeln, auch gerne „der Große“ genannt wird.

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Das ist das Geheimnis einer guten Ehe: 5 konkrete Tipps für alle Paare

  1. Eine richtige, richtig gute Verlobungszeit

Wenn Pater Ángel Espinosa de los Monteros empfiehlt, sich um eine richtige, richtig gute Verlobungszeit zu bemühen, dann unterstreicht er dabei die Notwendigkeit, den anderen in dieser Zeit gut kennenzulernen.

„Man muss sehr ehrlich sein, du musst dich so präsentieren, wie du bist und nicht, wie du sein willst oder möchtest, aber nicht bist. Du musst du selbst sein. So wirst du „die richtige Person finden.“

  1. Daran denken, dass die Ehe für immer ist

Pater Espinosa sagte, dass du „wissen musst, dass es vom Moment deiner Hochzeit an kein Zurück gibt, denn es ist eine Verpflichtung für das ganze Leben.“

Er betonte, dass es wichtig sei, sich bewusst zu werden, dass es für das ganze Leben ist. Wenn das nicht so ist, dann soll jemand nicht heiraten und auch nicht sagen „ich werde dich immer lieben.“

Er warnte auch davor, dass zerbrochenen Ehen „Kinder ohne Väter zurücklassen.“

  1. Sich um den anderen sorgen und kümmern

Nach der Hochzeit und den Flitterwochen, so der Priester, muss man sich um die eheliche Verbindung sorgen und kümmern. Die Ehe sei wie ein eigenes Haus, das man pflegt. „Du bist nicht in einer Mietwohnung, aus der du an irgendeinem Tag ausziehst, wenn du willst, und deshalb keine Reparaturen durchführst, weil du ja kein Geld in Dinge steckst, die dir nicht gehören.“

„Man muss sagen: Das ist mein Haus, das ist mein Heim, das sind meine Kinder, das ist der Mensch, der mich liebt; das ist für immer und daher investiere ich, kümmere ich mich, sorge ich mich darum.“

Zu den Dingen der „Pflege“ der Ehe, zu denen der Priester rät, gehört es, den Partner mit „größtmöglicher Güte“ zu behandeln, ihm Vorrang vor den Kindern zu geben, oft als Paar auszugehen und: verzeihen zu können.

  1. Immer verzeihen können

Pater Espinosa sagt, die Vergebung sei ein Prozess. Es gebe Menschen, denen es schwerer fällt, zu vergeben; auch hänge es davon ab, wer uns verletzt habe, und wie schwer.

„Was am meisten weh tut ist, wenn man nach einer schweren Beleidigung nicht um Verzeihung bittet. Wenn du tust, als wäre nichts passiert. Statt dass mein Herz heilt, wird es härter, trauriger, bis der Moment kommt, an dem ich sage: ´Was er mir angetan hat, reut ihn gar nicht´.“

Es gibt in der katholischen Kirche viele Hilfen, um verzeihen zu können, wie die Sakramente, die Eucharistie, den Rosenkranz, den Barmherzigkeitsrosenkranz, so der Priester.

„Einem Menschen, der Gott und seiner Gnade nahe ist, fällt es leichter, zu verzeihen. Aber ich sage immer – denn es kann sein, dass mir Leute zuhören, die Gott nicht nahe sind – dass die Vergebung ein Prozess ist. Verzeihe sofort, aber erwarte nicht, sofort geheilt zu werden“ fügte er hinzu.

Der Priester betonte, dass es eine große Hilfe sei, „um Vergebung zu bitten und zu versichern, dass so etwas nicht mehr passieren wird.“

  1. Den Kinder eine richtige Erziehung geben

Pater Espinosa betont, dass Eltern irren, wenn sie glauben, ein Kind zu erziehen bestehe darin, ihm Anstand und gutes Verhalten beizubringen. Das greift viel zu kurz, denn:

„Wenn das auch ein Teil der Arbeit ist, so besteht die Erziehung doch darin, die Person in ihrer Ganzheit zu formen: ihre Intelligenz, ihr Bewusstsein, ihre Spiritualität, ihren Willen, ihr Herz und ihren Charakter.“

Das sei alles andere als nur ein paar vage Benimmregeln zu vermitteln. „Eines Tages wirst du deinen Sohn oder deine Tochter an einen anderen Menschen übergeben. Was wirst du ihm geben? Eine Person, die sich kontrollieren kann, oder eine Person die beleidigen wird, oder schlagen, drohen, und so weiter?“

Der Priester fügte hinzu, dass in der Erziehung der eigenen Kinder wichtig sei, dass die Eltern dafür sorgen, dass diese die Werte der eigenen Familie gut kennen.

Liebt einander!

Über Liebe, Partnerschaft und Sexualität – Teil 3

von Georg Dietlein

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Le printemps („Der Frühling“, 1873), von Pierre Auguste Cot.

Die Schönheit der Schöpfung

Wer sich die vielen Gefahren vor Augen führt, die im Verhältnis von Mann und Frau lauern, könnte fast meinen, Männer bzw. Frauen seien Wesen, um die man besser einen großen Bogen machen sollte. Und in der Tat: Versuchungen locken überall. „Die Versuchung hat drei Merkmale: Sie wächst, steckt an und rechtfertigt sich.“ (Papst Franziskus) – Doch möglicherweise ist die Furcht vor der Versuchung gar nicht der richtige Weg, um ihr zu widerstehen. Die beste Methode, um den Nachstellungen des Teufels zu entgehen, ist nämlich die Liebe. Wenn ich aber nur ängstlich-schüchtern und mit verschlossenen Augen durch die Welt renne, entgeht mir jede Gelegenheit zu lieben und mich hinzugehen.

Blicken wir auf den Herrn! Wie ging Jesus mit den Frauen seiner Zeit um? Etwa mit Maria von Magdala oder der Samariterin am Jakobsbrunnen? Die Antwort lautet: Völlig unverkrampft – sehr mutig – und man könnte sogar sagen: „locker“ und unkonventionell. Jesus hat weder Hemmungen mit Maria von Magdala ins Gespräch zu kommen, die als besessene Prostituierte bekannt war, noch mit einer Samariterin, deren Volk mit den orthodoxen Juden befeindet war. Im Übrigen nimmt er sich einer Ehebrecherin an und rettet ihr in beeindruckender Weise das Leben: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie“ (Joh 8, 7). Damit geht er einen Schritt, der für einen orthodoxen Juden seiner Zeit undenkbar gewesen wäre. Jesus gibt sich mit Sündern ab und macht sich damit unrein. Vielmehr noch: Er begegnet ihnen in Liebe und nimmt sie sogar als Gesprächspartner für tiefgehende theologische Diskussionen ernst. Mit anderen Worten: Jesus hat hohe Achtung vor den Frauen seiner Zeit. Für ihn sind Frauen und Männer nicht nur gleich viel wert, sondern bedürfen auch in gleicher Weise seiner liebevollen Begegnung. Jesus geht unverkrampft und unverblümt auf Frauen zu, spricht mit ihnen und heilt sie. Viele Frauen gehören zu seinen engsten Freunden und möglicherweise wird sich auch die eine oder andere in Jesus verliebt haben. Doch Jesus kennt seine Sendung – auch in dieser Hinsicht. „Ich bin gekommen, um den Armen eine gute Nachricht zu bringen, den Gefangenen die Entlassung und den Blinden das Augenlicht zu verkünden und die Zerschlagenen in Freiheit zu setzen.“ (Lk 4, 18) Die Sendung Jesu und seine Liebe sind universal. Seine Liebe geht so weit, dass er sich der ganzen Welt verschenken möchte. Darum ist sein Lebensstil auch die Ehelosigkeit.

Vielleicht kann der beeindruckende Umgang Jesu mit dem anderen Geschlecht auch uns dabei helfen, in diesem Punkt zu wachsen. Gehen wir unverkrampft, offen und interessiert in den Tag und lassen wir uns wirklich mit aller Liebe auf den Nächsten ein. Wenn wir etwa an einer attraktiven jungen Dame bzw. einem attraktiven Herrn vorbeigehen, so brauchen wir unsere Augen nicht aus Angst verschließen oder uns dafür schämen, dass wir unser Gegenüber körperlich attraktiv finden. Danken wir Gott dafür, dass er seine Schöpfung so schön gemacht hat und uns liebt – etwa mit einem kleinen Stoßgebet: „Ich danke Dir, Gott, dass Du Deine Schöpfung so schön gemacht hast. Im Menschen, der Dein Abbild ist, offenbarst Du uns die Schönheit Deiner Liebe!“

Freilich sollten wir unsere Sinne auch stets unter Kontrolle haben. Äußere Schönheit ist nicht alles im Leben. Lassen wir uns zunächst auf die Person ein und lernen sie in ihrer Ganzheitlichkeit kennen. So schwer dies manchem fallen wir: Einer Dame tief in den Ausschnitt zu schauen oder ihr Hinterteil zu begutachten mögen animalische Instinkte in uns sein, gehen aber an der Würde der menschlichen Person vorbei. Vielleicht kann es daher sogar ratsam sein, zu gewissen Personen zunächst Distanz zu halten und sich nicht von ihren körperlichen Reizen überfluten zu lassen. Ein Schritt zurück, ein Blick auf den Boden und andere Abtötungen der Sinne können hier sehr nützlich sein. Lassen wir uns nicht zu Sklaven unserer Sinne und Triebe machen. Allein die Liebe zählt!

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Liebt einander!

Über Liebe, Partnerschaft und Sexualität – Teil 2

von Georg Dietlein

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Bildquelle: Liebeleben.com

Was gibt es Schöneres als zwei Menschen, die sich lieben?

Natürlich gibt es neben der Welt des Geistes auch noch die Gefühlswelt! Menschen verlieben sich ineinander. Sie fühlen sich sympathisch, anziehend, attraktiv. Selbstverständlich spielen hier auch Schönheit, Charakter, Charme, Intelligenz und viele andere Eigenschaften eine Rolle. Am Ende zählt aber das Gesamtbild. Vermutlich könnte kein Ehepartner nach einigen Jahren Ehe sagen: „Ich liebe meinen Mann / meine Frau wegen … seiner / ihrer schönen Nase … weil er / sie so gut malen kann …“. Eine solche Liebe wäre immer nur bedingt und begrenzt. Ich kann eine Person nicht wegen einzelner Vorzüge und Eigenschaften lieben. Ich muss sie als ganze, um ihrer selbst willen lieben! Natürlich darf dabei die Liebe wachsen. Verlieben werde ich mich immer in Personen, die mir innerlich sympathisch sind und mich äußerlich ansprechen. Dieses Verliebt-Sein muss allerdings wachsen, um zur wahren Liebe zu werden – Hingabe an eine Person um ihrer selbst willen.

Liebe und verliebt sein

Verliebt zu sein ist etwas anderes als „Liebe auf den ersten Blick“. Lieben „auf den ersten Blick“ kann man nämlich eigentlich gar nicht. Liebe muss wachsen. Auf den ersten Blick kann ich eine Person nur äußerlich attraktiv finden und mich rein äußerlich in sie verlieben. Lieben kann ich eine Person aber erst dann, wenn ich sie auch wirklich kenne. Dann wandelt sich das Verliebt-Sein in echte Liebe: Ich will in erster Linie nicht mehr mein eigenes Wohl, das beim Verliebten darin besteht, möglichst häufig in der Nähe der geliebten Person zu sein. Vielmehr möchte ich nun in erster Linie das Wohl des anderen. Ich schaue nicht mehr auf mich, sondern auf mein Gegenüber.

Sicherlich: In der Realität läuft es oft ein wenig anders. Männer sprechen den Satz mit den drei Worten – „Ich liebe Dich“ – gerne relativ früh aus. Sie wollen die Dame, in die sie sich verliebt haben, für sich gewinnen und immer mit ihr zusammen sein. Möglicherweise wissen sie dabei noch gar nicht, worauf sie sich hier einlassen. Wesentliche Fragen, von denen der Fortbestand der Beziehung abhängt, sind nämlich noch gar nicht geklärt: Wie wollen wir unsere Beziehung gestalten? Welche Rolle spiele ich, welche Rolle spielst Du? Wie verbindlich ist unsere Beziehung? Gerade deshalb empfiehlt es sich, nichts zu übereilen. Spreche ich den Satz „Ich liebe Dich“ zu früh aus und entscheide mich später dann doch dagegen, bleiben oft tiefe Verletzungen. Kaum etwas im Leben ist so frustrierend wie das Wort „Schluss machen“: Ich beende unsere Beziehung. Du bist mir doch nicht so wichtig, wie Du vielleicht gedacht hast. Oder: Vielleicht hätten wir doch ein wenig länger warten sollen, bis wir „in einer Beziehung“ sind.

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Liebt einander!

Über Liebe, Partnerschaft und Sexualität – Teil 1

von Georg Dietlein

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„Eine Sexualerziehung, die ein gewisses Schamgefühl hütet, ist ein unermesslicher Wert, auch wenn heute manche meinen, das sei eine Frage anderer Zeiten. Es ist eine natürliche Verteidigung des Menschen, der seine Innerlichkeit schützt und vermeidet, zu einem bloßen Objekt zu werden.“ (Amoris Laetitia, Nr. 282) Foto: Maumau97 via Pixabay (Gemeinfrei)

Im vorangehenden Abschnitt (Die Zukunft hängt an der Liebe [1][2][3][4]) haben wir ganz generell unser Verhältnis zu unserer eigenen Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit betrachtet. Wir sind zu der Einsicht gelangt, dass Gott uns unsere Geschlechtlichkeit geschenkt hat, damit wir aus uns herauszutreten und anderen Zeichen unserer liebenden Hingabe schenken. Unsere Sexualität ist kein Relikt eines „Urmenschen“ in uns, das allein deshalb im Laufe der Evolution nicht abgestorben ist, damit die Menschheit nicht ausstirbt. Der Sinn unserer Sexualität ist weder allein unsere Fortpflanzung noch unsere Lustgewinnung. Wie wir im ersten Buch der Heiligen Schrift lesen, gehörte die Bipolarität von Mann und Frau bereits von Anfang an zum Schöpfungswerk Gottes dazu. Bereits vor dem Sündenfall waren Adam und Eva geschlechtlich. Obwohl sie unsterblich waren, schenkte ihnen Gott die Fähigkeit, sich zu vermehren – nicht allein zur Selbsterhaltung der Menschheit, sondern vor allem als Ausdruck der Liebe. Geschlechtlichkeit und Sexualität sind von Anfang an als etwas sehr Positives konnotiert. Gott erschuf den Menschen als Mann und Frau – und er sah, dass es gut war. Die Zweiheit von Mann und Frau, ihre Abhängigkeit voneinander und ihre Erfüllung im miteinander und ineinander gehört zur göttlichen Schöpfungsordnung dazu. Mann und Frau sollen sich finden. Sie sollen sich aneinander verschenken. Ausdruck ihrer sich verschenkenden, verbindlichen und endgültigen Liebe ist schließlich die geschlechtliche Gemeinschaft von Mann und Frau.

Der Natur des Menschen ist nicht die Einsamkeit, sondern die Zweisamkeit eingeschrieben. Gott will nicht, dass der Mensch selbstbezogen oder egomanisch bleibt. Vielmehr will er das Miteinander, Zueinander und Aufeinander hin der Menschen sehen. So lesen wir im zweiten Schöpfungsbericht: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ (Gen 2, 18). Gott will den Menschen nicht nur als Hüter seiner Schöpfung haben. Er will ihm auch Anteil an seinem eigenen Wesen schenken, das die Liebe ist. Der Mensch soll mehr sein als ein Tier. Er soll nicht nur essen, trinken und sich vermehren können. Das, was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist seine Fähigkeit zur Liebe. Darum unterscheidet sich die Sexualität des Menschen auch fundamental von der Sexualität des Tieres. Tiere „schlafen“ nicht „miteinander“. Ihre geschlechtliche Gemeinschaft ist niemals Ausdruck von Freiheit oder sich verschenkender Liebe. Tiere können ihre Sexualität noch nicht einmal lenken, steuern oder abschalten. Als triebgesteuerte Wesen folgen sie ihrem natürlichen Paarungs-, Balz- oder Brunftverhalten. Sie haben feste Rhythmen, Zyklen und Formen der Begattung. Die Sexualität des Tieres dient allein der Arterhaltung und ist niemals Ausdruck freier und echter Liebe.

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7 Vorurteile gegen „Kein Sex vor der Ehe“

(The Cathwalk.net) Wenn ein Mensch nur die Sexualität als Ventil für seine Sehnsüchte, Träume und Enttäuschungen hat, ist er ohnehin arm dran und unreif. 

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1. Sich aufsparen bis zur Ehe – das macht doch heute keiner mehr!

Besonders in evangelikalen und katholischen Kreisen gibt es noch einige Paare, die sich dieses Ziel setzen. Und es ist ein sehr ehrenwertes: Es baut keinen Erwartungsdruck auf, sondern lässt den Paaren genug Zeit, um sich erst einmal richtig kennenzulernen. Steigt man mit jedem gleich ins Bett, ist Sex bald nicht mehr wertvoll!

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PORNÖ: Harte Fuckten – nicht nur für Menschen mit Masturbationshintergrund!

Aussteigen aus dem Egosex

book-pornoe„Pornos machen etwas mit uns! Genau aus diesem Grund gibt es dieses Arbeitsbuch. Es ist für Menschen, Männer und Frauen, die tun, was sie tun, obwohl sie es eigentlich nicht mehr wollen. Männer und Frauen, die verstehen wollen, warum sie immer wieder Ja sagen zu Dingen, zu denen sie eigentlich Nein sagen wollen. Männer und Frauen, die lernen wollen, Nein zu sagen, die endlich aus dem Kreislauf der niemals endenden Lust aussteigen wollen. Männer und Frauen, die sich nach einem Leben ohne Porno, die sich nach einem Mehr im Leben sehnen.“
(Christina Rammler im Vorwort) Kaufen Hörprobe

Leseprobe für Cathwalk-Leser

Einleitung

Zweieinhalb Jahre habe ich damit verbracht, Gespräche zu führen.

Das ist an und für sich nichts Ungewöhnliches, das macht schließlich jeder von uns Tag für Tag. Wir reden über das Wetter, über die Arbeit, über den letzten Urlaub. Wir reden darüber, wie wir gestern im Supermarkt wegen einer Packung Milch unverschämt lange anstehen mussten, weil das alte Ehepaar vor uns mit seinem unfassbar überladenen Einkaufswagen auch nicht im Geringsten auf die sehr naheliegende, ja offensichtliche Idee kam, uns vorzulassen. Wir reden darüber, wie wir letzten Samstag, ganz nebenbei bemerkt der einzige Tag in der Woche, an dem wir ausschlafen können, unsanft aus unseren Träumen gerissen wurden, weil unser Nachbar mal wieder nichts Besseres zu tun hatte, als um 7 Uhr morgens seinen Rasen zu mähen.

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„Schaust du eigentlich Pornos?“

Porno – viele nicken wahrscheinlich zustimmend, dass es sich dabei um ein brandheißes Thema handelt. Tabu, aktuell, fast überall präsent. Und ein Thema, bei dem kaum jemand hilfreiche Antworten hat, auch die Christen nicht. Doch wie können wir Antworten finden und uns eine Meinung bilden? Nur indem wir uns mit Pornografie, ihren Hintergründen und Folgen auseinandersetzen und aus einem Tabu-Thema ein Thema machen. Christina Rammler tut genau das und schreibt in ihrer Einführung in „Egosex“:

Angekommen im sicheren Hafen der Ehe bietet sich uns folgender Ausblick: Abenteuer Sexualität über Bord geworfen – Meuterei auf dem Traumschiff. Ein Zufall also, dass die Scheidungsrate der Deutschen bei rund 39 Prozent liegt? Mindestens ebenso berechtigt die Frage danach, was bedauernswerter ist: die Tatsache, dass sich vier von zehn Ehepaaren scheiden lassen oder dass drei von zehn Ehepaaren den Rest ihres Lebens verheiratet und dennoch sexuell unbefriedigt bleiben? Nach sexueller Freiheit klingen diese Zahlen in der Tat nicht. In festen Beziehungen unter Mitte Vierzigjährigen werden immerhin fast 50 Prozent der sexuellen Handlungen mit dem Gütesiegel „handgemacht“ versehen. Oder um es in den Worten des Paartherapeuten und Autoren Michael Mary auszudrücken: „Masturbation ist schwer im Kommen.“ Kann es sein, dass Pornografie uns dabei hilft, über dieses Gefühl von Isolation und Entfremdung hinwegzukommen – zumindest für kurze Zeit? Ein Mittel, um endlich wieder intim zu werden und mit einem anderen Menschen eins zu werden – zumindest in Gedanken? Porno – eine Möglichkeit, damit wir uns in der Fremde endlich zu Hause fühlen?

Wir haben der Autorin einige Fragen gestellt, die uns bei dem Thema auf den Nägeln brannten.

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Sie sagen: „Pornos machen etwas mit uns – immer!“ In kurzen Stichpunkten: Was macht Porno denn mit uns?

In kurzen Stichpunkten pauschal etwas zu sagen, finde ich schwierig. Grundsätzlich ist es aber so: Die Bilder, die wir uns beim Pornoschauen reinziehen, hinterlassen Spuren in unserer Seele. Die Folge: Wir sehen uns selbst und andere durch die Pornobrille. „Alles kleine Luder, die immer wollen!“, so hat es ein Interviewkandidat beschrieben. Und klar füttert Porno auch sexuelle Bedürfnisse, die vorher nicht da waren, die dann aber gestillt werden wollen.

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Einsamkeit im kommunikativen Gebrabbel

Alle sind wir vernetzt, alle sind wir immer erreichbar, und alle haben jemanden zum reden. Wieso aber fühlen sich dann manche einsamer denn je? Ein Lob des Schweigens und der Liebe.

von Marco F. Gallina

Mir liegt nun nicht viel daran, den hundertsten Sermon über die digitale Kultur und ihre Ausläufer kundzutun; dennoch kann ich als jemand, der nicht einmal ein Smartphone besitzt, mit gewissen Erkenntnissen nicht hinter dem Berg bleiben. Wohl nicht zuletzt deswegen, weil mir beim Spaziergang kein Display vor der Nase sitzt.

Aber gemach. Mir gehen bereits seit einiger Zeit Gedanken durch den Kopf, die mal wieder um das Thema „Kommunikation“ kreisen. An erster Stelle steht dabei eine männliche Tugend, die immer mehr in Vergessenheit gerät – und im Zuge der Einführung gleich mehrerer neuer Geschlechter wohl bald völlig vergessen sein wird. Eine Kunst, für die es (zu meinem völligen Unverständnis) bisher keinerlei Diplom; kein Studium; nicht einmal einer Lehre oder eines Schulbesuches bedarf, aber die es allein durch die Weisheit des gemeinen Volkes zu Berühmtheit und Ehre schaffte.

Ich spreche von der erhabenen Kunst des Schweigens. Auf Dieter Nuhrisch: Fresse halten.

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Ein „Interview“ mit der Heiligen Edith Stein über Gender

Was die große Kirchenlehrerin, Frauenrechtlerin, Philosophin über die Thesen von „Gender“ sagen würde – Von und mit Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Was würde diese große Intellektuelle und Heilige über die umstrittene “Gender”-Theorie sagen? Diese wird zwar verurteilt von allen Päpsten seit ihrem Aufkommen, von zahlreichen Kardinälen und Bischöfen sowie jüngst den Berichten der Familiensynode – auch dem der deutschen Gruppe. Aber Gender wird trotzdem von manchen Theologen und sogar in einer von der Deutschen Bischofskonferenz publizierten Broschüre vertreten, die behauptet, dass “Gender katholisch gelesen” werden könne.

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Die Schönheit der Beichte wieder neu herausstellen

Die aktuelle Lage dieses österlichen Sakramentes ist insbesondere in Deutschland erschütternd. Die Beichtpraxis ist im Gegensatz zu anderen Jahrzehnten auf dem Tiefpunkt angekommen. Doch woran liegt dies? An der fehlenden Verkündigung? Hand auf´s Herz: Könnt ihr euch an eine Predigt oder Katechese über das Sakrament der Hl. Beichte in eurer Gemeinde erinnern?

von Markus Lederer

Confessioni in Piazza San Pietro
Bildquelle: Servizio Fotografico – L’Osservatore Romano / zitiert nach: zenit.org

Papst Franziskus und viele Heilige dieses so wunderschönen, ermunternden Sakramentes sind auch heute noch feste Fixpunkt, die uns wieder neu dazu motivieren können, beichten zu gehen. Papst Franziskus kann geradezu als Verteidiger der Beichte gesehen werden. Konkret wird dies, wenn der Heilige Vater spontan sich auf den Petersplatz begibt, um Jugendlichen die Beichte abnehmen zu dürfen. Er will damit ein Zeichen für die Beichte in der heutigen Zeit setzen.

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„Tinder“ und der Tod der Romantik

Dating im Digitalen Zeitalter: Wie junge Menschen mit Apps versuchen, echte Liebe zu finden – oder auch nur ein schnelles Abenteuer

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46 Millionen Deutsche nutzten im Januar 2015 ein Smartphone. 2009 waren es gerade mal 6 Millionen. Foto: Tony Hasgill via Flickr (CC-BY SA 2.0)

Junge Singles sind zu sehr damit beschäftigt, nach links und rechts über ihr Handy zu wischen und oberflächliche, vorübergehende Verbindungen aufzubauen, um echte Liebe mit echten Menschen zu finden. Die Romantik sei tot, behauptete die Autorin Nancy Jo Sales.

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Zufrieden mit dem Mittelmaß oder Sehnsucht nach Mehr?

Liebe ist möglich! Sie ist grenzenlos und erst sie erfüllt unser Leben mit Sinn.

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Erleben Sie das in Ihrer Beziehung und Ehe?

Im Alltag ist es unter Umständen nicht einfach, an eine Liebe zu glauben, die so grenzenlos sein soll… Sie finden als Paar möglicherweise kaum Zeit füreinander und leben in diesem ständigen Spagat zwischen Familie, Job und all den vielen Themen, mit denen wir täglich konfrontiert werden. Vielleicht haben Sie sich inzwischen mit einem gewissen Mittelmaß arrangiert. Aber tief in Ihrem Herzen ist da diese Sehnsucht nach Mehr…

Diese Sehnsucht in unserem Herzen ist echt! Sie will uns den Weg zur Schönheit der wahren Liebe zeigen, die unsere oft kleine und kontrollierte Welt in eine andere Dimension erhebt.

Seid nicht zufrieden mit Mittelmäßigkeit!“ Johannes Paul II.

Diese Liebe kann auch Ihr Leben bereichern und Ihren Alltag verwandeln. Für immer. Machen Sie sich auf den Weg! Es lohnt sich, für die Liebe zu kämpfen! Entscheiden Sie sich dafür! Sie brauchen dazu nur Mut, Willen und Offenheit für das Geschenk der Liebe.

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Leben, Liebe und Lust am Leben – Warum ich gerade als Katholik Freude empfinde

Zoon katholikon – die katholische Kolumne von Klemens Stenzel

Gerne wird heutzutage medial und gesellschaftlich ein diffuses Bild über uns Katholiken transportiert: ein Bild, das zwischen verknöchertem Mönch, dekadentem Kurienkardinal zu Avignon und weltfremdem Ökochrist mit Gitarre schwankt. Die Wahrheit liegt Gott sei Dank wie so oft auch hier in der Mitte und stimmt dankbar.

„Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade! Siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“ (2. Korinther 6,2)

Keine andere Bibelstelle drückt es am Besten aus: Wir sind dank der Auferstehung frei. Frei vom Tode, der Angst und der Ungewissheit. Das größte Geschenk in der Geschichte der Menschheit, denn seitdem können wir das Leben genießen, diese wunderbare Welt begreifen, lieben und leben. Kaum ein Kulturraum kann daher so geprägt von Lebenslust sein wie ein Land katholischer Gefilde: Italien, Frankreich und Österreich sind da nur drei von unzähligen Beispielen.

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