Warum dieser Profi-Fußballer lieber Priester wird

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Patrick Kaesberg / Foto: privat

„Mit Gottes Hilfe werde ich 2019 zum Priester geweiht“, sagt der 30-jährige heute: Die unendliche Liebe Gottes sei in sein Leben hereingebrochen – und er selber endgültig zu sich selbst gekommen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg.

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Jérôme Boateng: Vor jedem Spiel ein Gebet

Der Profifußballer Jérôme Boateng ist evangelischer Christ und betet vor jeder Partie um Bewahrung im Spiel. Im Interview mit der Sport Bild verrät er, dass sein Glaube ein Teil von ihm ist und wofür er betet.

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Jérôme Boateng gibt nach einem Tor Gott die Ehre, indem er mit seinen Händen in den Himmel zeigt Foto: Football.ua | CC BY-SA 3.0

Jérôme Boateng ist einer der Stars der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern München. Der Sport Bild hat der Fußballer erzählt, dass ihm als evangelischer Christ seine Religion sehr wichtig und ein Teil von ihm ist.

Heute findet es der Abwehrspieler am schönsten, wenn er „ganz allein in einer Kirche sitze. Diese Stille und Ruhe, um in mich zu gehen und nachzudenken“. Zu Gottesdiensten nimmt der 28-Jährige des öfteren seine Töchter Lamya und Soley mit, gerne auch zu Gospel-Konzerten.

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Olympia-Spezial: Sport und Wettbewerb für Christen

Treibt uns Sport von Gott weg oder zu ihm hin

“Interessiert sich Gott für Fußball Na klar! Er liebt uns Menschen nämlich so sehr, dass er sich für alles und jedes interessiert, was uns wichtig ist“ – (Kurt Warner, Spieler der „St Louis Rams“)

„Fußball und Religion passen nicht zusammen.“ – (John Riggins, ehemaliger Spieler bei den „New York Jets“ und den „Washington Redskins“)

von Alex Bryan

c8b5eb417fUnd wir sagen mit geistlicher Autorität (und gleichzeitig ein bisschen zurechtgebogen): „Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten. Man kann nicht Gott dienen und dem Sport“ (vgl. Mt 6,24). Lässt sich die Frucht des Geistes – Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung – mit Torschuss, Rekordversuch, Wettkampf und Foul auf einen Nenner bringen?

„Leibliche Übung“ ist gemäß dem Apostel Paulus zwar „wenig nütze“ (1 Tim 4,8), aber gleichzeitig gilt: Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge …“ (1 Kor 9,25) Kann ich also am Sabbat für Jesus Christus jubeln und am Sonntag bei der Formel Eins für Nick Heidtfeld?

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An katholische Eltern: Seid keine bigotten Freaks!

Christus verkündete das Evangelium in der Hauptstadt Israels, anstatt katholische Privatschulen in der Wüste Negev zu errichten. Der hl. Paulus hat den christlichen Glauben auf dem Areopag bekannt, anstatt einen katholischen Kindergarten am See Genezareth zu eröffnen.

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Christliche Väter, geht mit euren Kindern nicht nur jeden Sonntag in die Kirche, sondern auch jeden Samstag zum Fußball! Christliche Mütter, geht mit euren Töchtern nicht nur jeden Samstag zum Rosenkranz, sondern auch jeden Freitag zur Ladies Night!

Ein Cathwalk-Dossier in zwei Teilen.

Neugier, Bewunderung, Anteilnahme, Vertrauen, Zuneigung, Rücksicht, Herzlichkeit, Offenheit – die Aufzählung könnte noch zeilenweise weitergehen: alles Attribute, die ein Kind beschreiben, welches in einem offenen, verständnisvollen und von positiven emotionalen Beziehungen getragenen Umfeld aufwächst. Eigentlich sollte es gerade für Christen selbstverständlich sein, ihren Kindern ein solches Umfeld zu bieten, in welchem sie Nachsicht, Anerkennung, Wohlwollen, Ermutigung und Freundlichkeit erfahren – bedingungslos und ganzheitlich!

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„Seid Champions im Sport, aber Champions im Leben!“

Ansprache von Papst Franziskus vor Funktionären der A-Liga und den Fußballern der beiden italienischen Fußballclubs Juventus und Milan

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Euro-Spezial: Was sagt die Bibel zum Sport?

Heute beginnt die 15. Austragung der Fußball-Europameisterschaft

Der Monat Juni steht im Zeichen des Fussballs. Nirgendwo im Sport wird das Auf und Ab des Siegens und Verlierens so deutlich verspürt wie bei diesem alle vier Jahre stattfindenden Turnier. Zumindest fiebern ganze Nationen mit, heben ab im kollektiven Jubelrausch oder versinken im Schmerz derjenigen, die ausgeschieden sind. Eine Niederlage wird zur nationalen Tragödie. Ein Siegestor gebiert neue Helden, während die Sterne anderer “Fussballgötter” versinken. Ihre Statuen fallen zu Boden, sobald sie selbst mit ihrer Leistung ins Straucheln geraten. Nur wenigen ist der Aufstieg in den “sportlichen Olymp” beschieden.

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Frömmigkeit gegen Sportlichkeit?

Die Gemeinde der Fussballfans verehrt und vergöttert die Sieger und sie dreht sich enttäuscht von denen weg, die nicht mehr zu den Siegern gehören. Die “Liturgie” des Fussballsports hat ihre eigenen harten Regeln. Der Zweite ist und bleibt der erste Verlierer.

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Kritik des reinen Unverstands

Amoris laetitia und der antikatholische Reflex

Ein Kommentar von Anna Diouf

376753e454ce8dac7_720x600Was würden die Physiker dieser Welt sagen, wenn ich mich erdreistete, einfach mal ohne jegliche Expertise darüber zu räsonieren, wie Physik eigentlich sein sollte? Was würde ein Facharzt sagen, wenn ich ihm reinquatschen würde, wie er seine Arbeit eigentlich auszuführen hätte? Und wie würde ein Profifußballer reagieren, wenn ich ihm erklären würde, wieso die Abseitsregel überholt ist und man eigentlich das gesamte Regelwerk des Fußball überarbeiten müsse, es sei doch viel besser, mit den Händen zu spielen?

Richtig, man würde mich entweder auslachen oder etwas ungehalten reagieren.

Nur bei einer komplexen Lehre, die 2000 Jahre kontinuierliche Vertiefung und Entfaltung erfahren hat, da kann jeder Hinz und Kunz sagen, was besser wäre, ohne auch nur den geringsten Schimmer zu haben, worum es geht.

Kaum ist amoris laetitia heraus, sind schon wieder alle möglichen selbstermächtigten Propheten unterwegs, die uns Katholiken erklären, wie Katholizismus sein müsse.

Dabei möchte man, mit den Worten des Augustinus und des Salafisten auf dem Marktplatz diesen Menschen zurufen: LIES! Und zwar nicht das postsynodale Schreiben. Mein Vorschlag: Lies zuerst 150 Seiten der Summa des Thomas von Aquin und verstehe sie. Dies ist mit dem üblichen relativistisch-unphilosophischen Mindset des Menschen von heute praktisch umöglich. Ziel ist auch nicht das Verstehen der Textpassage, sondern das Entwickeln wenigstens der rudimentären Einsicht, dass man viel weniger weiß und versteht, als man so gemeinhin annimmt, und dass es selbst im finsteren Mittelalter extrem schlaue Leute gegeben hat, die komischerweise meistens ziemlich katholisch waren. Ist dieser erste Lernerfolg erzielt, nimm den Katechismus der Katholischen Kirche zur Hand und tritt ein in die faszinierend andere Welt des Katholizismus.

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