12 Tipps zum Rosenkranzmonat

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(CNA Deutsch).- In der Neuzeit war es immer wieder das Rosenkranzgebet so vieler Christen, das ihnen Frieden und Freiheit gebracht hat.

Denken wir nur an die Schlachten von Lepanto und Wien oder an den friedlichen Abzug der russischen Besatzung in Österreich. Papst Leo der XIII. hat in mehreren Enzykliken, die dieses Gebet in der Kirche fördern sollten, den Oktober zum Rosenkranzmonat erklärt. Durch die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima, die sich im kommenden Jahr zum hundertsten Mal jähren, hat die kleine Perlenschnur neue, noch größere Bedeutung bekommen. Die Mutter Jesu bittet um das tägliche Gebet des Rosenkranzes, der in der Hand selbst kleiner Kinder oder kranker und alter Menschen zur Schleuder Davids wird – zu einer Waffe, mit der, wie die hl. Theresa von Kalkutta zu sagen pflegte, alle Probleme dieser Welt bezwungen werden können.

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Eine Million Kinder beten gemeinsam den Rosenkranz

Rosenkranzgebet für Einheit und Frieden unter den Völkern – Diese Vision soll am 18. Oktober um 9:00 Uhr Wirklichkeit werden

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Die päpstliche Stiftung Kirche in Not (Aid to the Church in Need – ACN) lädt Sie ein, an dieser Gebetsinitiative teilzunehmen. Die Idee für diese Initiative entstand im Jahr 2005 an einem Bildstock in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas. Als mehrere Kinder hier den Rosenkranz beteten, hatten einige anwesende Frauen ein tiefes Erlebnis der Gegenwart der Gottesmutter. Eine von ihnen dachte gleich an eine Verheißung aus dem Munde P. Pios: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird die Welt sich verändern.“

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Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Eine Betrachtung aus dem Begleitheft der deutschen Olympiamannschaft in Rio

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Wer nicht kämpft, hat schon verloren – So hat sicher auch ein Hirte gedacht, von dem ein Gleichnis in der Bibel erzählt.

Er hatte 100 Schafe und als er merkte, dass eins von ihnen fehlt, hat er die anderen auf der Weide gelassen und sich auf die Suche gemacht. Er hat nicht lange überlegt, ob er das Risiko eingehen solle, die übrige Herde ohne Aufsicht zu lassen.

Hat alle die Stimmen in sich zurückgedrängt, die sagen: Es ist unmöglich, in dieser Weite ein verlorenes Tier wieder zu finden. Er hat nur an das eine Schaf gedacht, das jetzt seine Hilfe braucht.

Seine Suche, so wird berichtet, war schließlich von Erfolg gekrönt. Stolz hat der Hirte das Tier auf seine Schultern genommen und zurHerde zurückgebracht.

Mir macht diese Geschichte Mut. Manche Situationen verlangen auch meinen ganzen Einsatz. Dann muss ich all meine Energie auf eine Sache konzentrieren. Da kann ich mich nicht davon lähmen lassen, dass andere meine Bemühungen für aussichtslos halten. Vielleicht braucht ein Kind, obwohl es mich schon zig Mal enttäuscht hat, weiter meine besondere Zuwendung und Fürsorge, um vielleicht doch noch seinen Weg zu finden. Andere Aufgaben müssen dann eben in diesem Moment in den Hintergrund treten.

Oder eine Krankheit mit wenig Heilungschancen fordert meinen ganzen Lebenswillen. Da heißt es besonders: Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Für mich liegt darin die Kraft meines Gott-Vertrauens: dass ich mich mit Verlorenem nicht abfinde. Ich mache mich erst einmal auf dieSuche, auch wenn mir niemand garantieren kann, ob sie von Erfolg gekrönt ist.

Quelle: Claudia Rudolff. In: „Mittendrin“ (Hrsg.): Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

Olympia-Gebet am Morgen

Ein Gebet aus dem Begleitheft der deutschen Olympiamannschaft in Rio

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Guter Gott, am frühen Morgen

gehen meine Gedanken zu dem,

was dieser Tag bringen wird.

Ich will punktgenau da sein

mit meiner Leistung:

Konzentration und Fokussierung

auf meine innere Kraft,

auf die Abläufe, die ich tausendmal geübt habe,

auf die Zielmarke, die ich erreichen möchte.

Aber ich will auch die Mitstreiterinnen und

Mitstreiter nicht aus dem Blick verlieren,

ich will sie nicht nur als Konkurrenten im

Wettkampf sehen,

sondern als Gefährtinnen und Gefährten,

die mit mir das gleiche Ziel verfolgen.

Ich will fair sein, Regeln einhalten

– und anerkennen, was jeder leistet.

Erhobenen Hauptes und solidarisch mit allen

will ich mich und die anderen respektvoll

annehmen

– so wie DU uns annimmst,

ohne Vorausleistung, ohne Bedingungen.

Quelle: Rolf Faymonville. In: „Mittendrin“ (Hrsg.): Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

Gott sei Dank gibt es den Sport

Ein Gebet aus dem Begleitheft der deutschen Olympiamannschaft in Rio

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Guter Gott, es sind nicht immer nur die großen

und tiefen Probleme des Lebens, die uns bewegen.

In diesen Tagen denken viele von uns vor

allem an die Wettkämpfe der Olympischen und

Paralympischen Spiele in Rio. Wir genießen die

Spannung beim Zuschauen, die Begeisterung beim

Siegen, und wir sind gerührt von den Tränen und

der Enttäuschung der Verlierer.

Hilf, dass die weltweite Übertragung der Wettkämpfe

uns auch weltweit miteinander verbindet;

dass die sportlichen Begegnungen dazu beitragen,

Vorurteile zu überwinden und Verhärtungen im

Verhältnis der Völker aufzulösen. Verhindere, dass

aus der Trauer über Niederlagen Aggression

wächst. Gott, dir sei gedankt, dass uns aus so

vielen Ereignissen Lebensfreude zuwächst. Dir sei

heute noch einmal für den Sport gedankt.

(Gebet in Anlehnung an: Gottesdienstliche Texte,

Freizeit, Urlaub, Sport in: Reformierte Liturgie,

Wuppertal 1999, S. 270 f.)

Quelle: „Mittendrin“ (Hrsg.): Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

Olympia-Gebet der Hoffnung

Ein Gebet aus dem Begleitheft der deutschen Olympiamannschaft in Rio

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Hoffnung – trotz aller Widrigkeiten, die ich erkenne.

Hoffnung – trotz aller Hürden, die ich noch nehmen muss.

Hoffnung – trotz allen Gegenwinds, der mich bremst.

Hoffnung – trotz allen Drucks, den ich empfinde.

Hoffnung – trotz aller Sehnsucht, die mich bedrängt.

Hoffnung – trotz aller Ängste, die mich berühren.

Hoffnung – trotz aller Zweifel, die mich überkommen.

Hoffnung – trotz allen Elends, das ich gesehen habe.

Auf DICH setze ich meine Hoffnung, du Gott, der mich nie verlässt.

Quelle: Rolf Faymonville. In: „Mittendrin“ (Hrsg.): Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz