Von Muhammad Ali zu Katharina von Siena

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Der Boxer im Jahr 1966 (links) und die Statue der Kirchenlehrerin im Jahr 2015. Foto: EWTN/Paul Badde (rechts)/ Dutch National Archives, The Hague, Fotocollectie Algemeen Nederlands Persbureau (ANEFO), Bestanddeelnummer 924-3060 via Wikimedia (CC BY-SA 3.0 nl)

Das Erfolgsrezept und die spektakuläre Kampfmethode des Meisterboxers, der nun in Louisville zu Grabe getragen wurde, haben inzwischen aber wohl Schule gemacht, wie es heute aussieht, und sind Methode geworden – bis hin zum Vatikan, wo wir gerade Zeuge eines Schlagabtauschs in Zeitlupe werden, der bis Amerika für Aufsehen sorgt.

Es ist ein Duell höchster Prälaten, die sich da – nicht in einem Ring, sondern europaweit über die Medien – umflattern und stechen, ohne ihre Partner dabei auch nur mit Namen zu nennen. Die Stiche sitzen trotzdem präzise.

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Als der Blitz einschlug: Gänswein über den „Jahrtausendschritt“ von Papst Benedikt

Sehr offen und persönlich hat Georg Gänswein gestern über Papst Benedikt XVI und sein Pontifikat gesprochen.

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Bildquelle: http://www.bistumspresse-zentralredaktion.de

Franziskus: „Piusbruderschaft ist katholisch“

Im Papst-Interview mit der französischen Zeitung „La Croix“ erklärt Franziskus, dass die FSSPX katholisch ist, die Einigung auf „gutem Weg“ sei und man mit dem Generaloberen Fellay keinen Radikalinski als Dialogpartner habe.

VATIKANSTADT, (CNA Deutsch).- Papst Franziskus hat die Piusbruderschaft (Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X, SSPX) als Katholiken bezeichnet, die auf dem Weg zur vollen Kommunion sind. In einem weitreichenden Interview mit der in Frankreich verlegten katholischen Zeitung La Croix sagte der Heilige Vater: „Sie lieben die Kirche“, und bestätigte mit Blick auf die Versöhnung, dass diese auf einem „guten Wege“ sei. 

Über sein Treffen mit dem Generaloberen der SSPX, Bischof Bernard Fellay Anfang April sagte Franziskus, dieser sei „ein Mann, mit dem man einen Dialog führen kann“. Er sei kein Radikaler, wie etwa der – aus der Piusbruderschaft ausgeschlossene – Bischof Richard Williamson.

Franziskus bestätigte weiter, er sei möglicherweise bereit, der Piusbruderschaft eine Personalprälatur anzubieten; doch bis dahin müsse es erst zu einer grundsätzlichen Einigung kommen. „Das Zweite Vatikanische Konzil hat seinen Wert. Wir werden langsam und geduldig fortschreiten“, so Franziskus.

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Piusbruderschaft: „Augenblick scheint gekommen zu sein, die Lage zu normalisieren“

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Will die baldige Einigung seiner Piusbruderschaft mit Rom: der ehemalige Generalobere Pater Franz Schmidberger

VATIKAN/ZAITZKOFEN (The Cathwalk). – Internes Dokument (siehe unten) vom Februar 2016 zeigt klar, dass die Piusbruderschaft bereit und offen ist „aus dem Exil“ in den Schoß der Heiligen Mutter Kirche zurückzukehren. Das Schreiben mit den Überlegungen zur Stellung der Priesterbruderschaft St. Pius X. der Kirche gegenüber stammt aus der Feder von Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars St. Herz-Jesu in Zaitzkofen bei Schierling.

Noch vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass wieder Bewegung in das festgefahrene Verhältnis zwischen dem Vatikan und den Piusbrüdern gekommen war. Zum ersten Mal traf sich Papst Franziskus zu einem Gespräch mit dem Oberen der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. (FSSPX), Bernard Fellay. Über Dauer, Verlauf und Ergebnis der Begegnung im vatikanischen Gästehaus Santa Marta machte das Presseamt keine Angaben. Aber die Audienz selbst zeigte, dass Franziskus durch einen direkten Kontakt bemüht ist, Barrieren zu überwinden.

Auch für Pater Franz Schmidberger (langjähriger Generalobere der Piusbruderschaft 1982-1994) scheint der „Augenblick gekommen zu sein, die Lage der Bruderschaft zu normalisieren“. 

 

 

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