Die Evidenz Gottes

Die Kolumne von Georg Dietlein

15909489_10208080450305076_1440240424_nWoran erkennen wir eigentlich einen Menschen, von dem wir nicht genau wissen, ob er es ist, dass er es ist? Im normalen Alltag stellt sich dieses Problem nur ganz selten. Eine Person, die uns physisch begegnet, erkennen wir an ihrem Äußeren, an ihrem Gesicht und an ihrer Stimme. Wenn uns jemand anruft, sehen wir die Telefonnummer und können die Person, die dahinter steht, zumindest über ihre Stimme identifizieren.

Wie ist das eigentlich bei Gott? Diese Frage werden sich nicht nur die Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter Jesu gestellt haben, sondern auch die zahlreichen Juden der damaligen Zeit in der Erwartung des kommenden Messias: Woran werden wir den Gesalbten, den Christós erkennen, wenn er kommt? Und – etwas hypothetisch – auf die heutige Zeit übertragen: Wenn wir heute das „Jahr null“ schreiben würden, woran würden wir heute Jesus als den Christus erkennen?

Die Heilige Schrift bezeugt, dass auch die Jünger ihre Zeit gebraucht haben, um zu erkennen, wen sie vor sich hatten und mit wem sie auf dem Weg waren. Einem Apostel reichte selbst die Botschaft von der Auferstehung – „Wir haben ihn gesehen!“ – nicht aus, um zu glauben. Und selbst nach Ostern (und auch noch heute) ist die Gottheit des Auferstandenen nicht einfach evident, sondern sie muss erst mit den Augen des Glaubens und mit dem Herzen der Liebe erkannt werden. So sind die Emmaus-Jünger einen ganzen Tag mit IHM unterwegs. Doch sie erkennen ihn nicht (wirklich). Erst als er mit ihnen das Brot bricht, gehen ihnen die Augen auf. Sie realisieren, wer da mit ihnen auf dem Weg war. Und sie laufen zu den Aposteln, um ihnen alles zu erzählen.

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Von Haifischbecken und Brennnesselsträuchern

(Thecathwalk.net) Ich halte es für unangebracht und falsch, über jede (vermeintliche) Verfehlung des Bischofs von Rom (oder anderer Bischöfe und Kardinäle) herzuziehen – und diese persönliche Meinung dann im Idealfall noch öffentlich auf facebook zu posten und breitzutreten. Und ich halte es für töricht und wenig apostolisch, wenn in der Kirche und unter Katholiken ein negativer Geist herrscht und wir letztlich nur um uns selbst kreisen – anstatt uns den Menschen „da draußen“ zuzuwenden.
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Ein Kommentar von Georg Dietlein

Im „katholischen Milieu“ (wie ich liebevoll zu sagen pflege) kann man zur Zeit jede Stecknadel fallen hören. Die Stimmung ist gereizt. Freundschaften sind angespannt. Und kaum jemand kommt über das übliche Schwarz-Weiß-Freund-Feind-Denken hinweg. Es geht um Papst Franziskus, die „Dubia“ der Kardinäle, Amoris laetitia, einen auf The Cathwalk veröffentlichten Weckruf, den einige katholische Blogger und Publizisten unterschrieben haben – und natürlich um persönliche Animositäten.

Ich sage es gleich vorweg: Man kann zu dem „Weckruf“ unterschiedlicher Meinung sein. Papst Franziskus wäre der letzte, der blinden Gehorsam fordert. Wäre ich der Redenschreiber des Pontifex, würde auch ich ihn an manchen Stellen deutlicher sprechen lassen. Ich kenne persönliches Misstrauen gegen den Papst sehr gut – zu sehr fordert er uns alle heraus. Doch dieser Misstrauens-Express kann schneller im geistigen Wittenberg ankommen, als es so manchem „differenzierten Papst-Kritiker“ lieb ist. Deswegen war der Weckruf ein begrüßenswerter Warnruf.

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Zugänge zum Glauben – oder: der kritische Blick in den Spiegel

Die Kolumne von Georg Dietlein

15909489_10208080450305076_1440240424_nJeder Mensch hat seinen individuellen Zugang zum Glauben. Jeder Mensch „glaubt“ anders, weil sich der Glaube nicht auf das Für-wahr-Halten von Dogmen beschränkt (fides quae), sondern letztlich in einer ganz persönlichen Beziehung zu Jesus Christus wurzelt (fides qua). Deshalb ist das Gottesbild, aber auch das Bild von Kirche und vom Menschen bei jedem Christen unterschiedlich nuanciert und akzentuiert (worüber man nun so oder so denken mag). Diese unterschiedlichen Nuancierungen haben übrigens praktische Konsequenzen, welche wiederum einen Rückschluss auf unser Gottesbild erlauben.

Dazu zwei anschauliche Beispiele. Szenario 1: Gehen wir einmal davon aus, ich setze mich für eine Liberalisierung der katholischen Sexual- und Ehemoral ein. Das hohe Ideal, das die Kirche heute noch den Menschen predigt, das kann doch keiner mehr leben!? Dieses Engagement sagt viel über mein Gottes- und Menschenbild aus. Positiv gesagt: Ich betone sehr stark die Barmherzigkeit und Vergebungsbereitschaft Gottes. Eigentlich will Gott unser Bestes (weshalb die Kirche ja gerade bestimmte Handlungsempfehlungen bereit hält). Aber die Güte Gottes geht dann sogar so weit, dass er das alles nicht so „ernst nimmt“ – und uns das alles ein bisschen „egal“ sein kann.

Negativ gewandt: Diese Haltung sagt auch etwas aus über mein Bild vom Menschen. Ich fordere eine Liberalisierung der Moral, weil ich dem Menschen dieses Ideal nicht mehr zu-traue oder zu-mute. Weil der Mensch so schwach ist (oder unser Glaube an die Güte und Allmacht Gottes so verdrängt), brauchen wir Abstriche – eben ein „Christentum light“. Zugleich sagt das ganz schön viel über unser Bild von Gott aus.

Ein zweites Beispiel: Ich setze mich für eine „Öffnung“ der Kirche ein. Das Ziel ist dabei, Kirche wieder „attraktiv“ zu machen und möglichst viel Sympathie für die Kirche zu wecken. Weil das offensichtlich nicht mit den „Kernkompetenzen“ von Kirche funktioniert (Gebet, Eucharistie, Sakramente), probiere ich es mit kleinen Aktionen und „Reförmchen“: Abschaffung des Zölibates, Öffnung der Weihe für Frauen, „arme Kirche“, Entfernung aller Kniebänke. Möglicherweise bleibt der gewünschte Erfolg für die Kirche aus – aber dann hat man es immerhin mal versucht.

Analyse: Ich will eigentlich nur das Best(gemeint)e für die Kirche. Ich will, dass das kirchliche Leben wieder so funktioniert wie im 19. Jahrhundert (eigentlich ein ziemlich verstaubtes Kirchenbild, oder?). Ich will möglichst viele Kirchenmitglieder und Kirchgänger (und das um jeden Preis). Ich möchte, dass die Kirche wieder zum Mittelpunkt in jedem Dorf und jeder Stadt wird – ein Ort, um sich auszutauschen und sich zu vernetzen. – Negativ gewandt: Mir sind die Inhalte eigentlich egal. Es geht bloß um Zahlen und ums Image. Es geht um Likes auf facebook und eine gute Publicity beim SPIEGEL. Das aber führt zu einem Gesichtsverlust vor dem Spiegel. Die Kirche wird zu einer bloßen NGO, bestenfalls zu einem Verein von #gutmenschen, vermutlich aber einfach zu einem Netzwerk oder einem netten Club. Ein leicht religiöser Anstrich trägt dabei zur Erleichterung des Gewissens bei (oder ist einfach très chic): strahlende Christbäume, ab und zu die Mystik einer weihraucherfüllten Kirche, das lateinische Hochamt als „Event“ und natürlich die kleine Opferkerze als postmoderner Glücksbringer. Ist doch cool – sagen die einen. Ist aber nicht mehr die Kirche Jesu Christi – sagen die anderen.

Glaube(n) in der Gegenwart

Die neue Kolumne von Georg Dietlein

15909489_10208080450305076_1440240424_n„Glauben in der Gegenwart“, so lautet der Titel dieser (nunmehr regelmäßig erscheinenden) Kolumne, deren erster Beitrag pünktlich zum neuen Jahr online geht. Es geht also in erster Linie um den Glauben, um das, was uns bewegt, was uns antreibt, was unserem Leben Sinn und Orientierung gibt. Der christliche Glaube ist keine Ideologie. Er ist noch nicht mal eine Idee (weshalb man ihn auch eigentlich nicht für sich vereinnahmen kann). Er ist etwas ganz anderes, oder vielmehr noch: jemand ganz anderes. Nämlich: eine Person, Jesus Christus, Gott selbst, der die ganze Schöpfung, die ganze Realität, die ganze Zeit und den ganzen Raum durchzieht und durchtränkt.

Es soll aber nicht abstrakt und unkonkret um „den Glauben“ gehen, sondern stets um den Glauben in der Gegenwart, im Jahr 2017, im Hier und Jetzt. Es wird also um einen Glauben gehen, der durch ganz unterschiedliche Faktoren immer wieder angefragt, angefochten und infrage gestellt wird: durch unseren eigenen Unglauben, durch die Zerstreuungen und Sorgen unseres Alltages, durch die schmerzliche Erfahrung des Leids – und: auch durch unsere eigene Kirche.

Das mag auf den ersten Blick überraschen. Ist es nicht gerade Aufgabe der Kirche, den Glauben zu verkündigen, ihn zu bewahren und ihm gleichsam ein Gesicht zu geben? Ja, das ist es auch. Aber es gibt eine große Differenz zwischen der „Kirche der Glaubenden“ und der Kirche der Kirchensteuerzahler und ihrer Verwalter. Hier wird geglaubt und der Glaube praktiziert. Dort wird „der Glaube“ oft missbraucht, um ihn im eigenen Sinne umzudeuten und eigene Ideen im religiösen Deckmäntelchen zu verkaufen. Schnell steht bei dem Ganzen nicht mehr Jesus Christus im Mittelpunkt, sondern eine bestimmte Ideologie, ein persönliches Herzensanliegen, der „christliche“ Traum vom Gutmenschentum, das Flüchtlingsboot aus dem Mittelmeer oder ein Wahlappell gegen die AfD. Was ist da noch vom Christentum übrig? Nicht viel.

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Bikini, Burkini, Busen & ein bisserl Betroffenheit

Zoon katholikon – die Kolumne von Klemens Stenzel

Willkommen bei dem Artikel, der mich als zoon katholikon wohl vor die größte Herausforderung stellt, da man mir diesen Beitrag so oder so übel auslegen wird. Sei’s darum, als Katholik habe ich einen freien Willen, Glaube und ein wenig die Hoffnung, nicht in alle Fettnäpfchen zu treten.

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Und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter.

Islam und Christentum, man hat schon fast alles darüber gelesen, man hat sich darob zerstritten, versöhnt und wird dennoch niemals müde sich mit der Materie zu befassen. Und da kommt mir als Autor von Cathwalk, der schon den Bikini als Katholik seine Glückwünsche dieses Jahr entgegenbrachte, nichts Besseres in den Sinn und fasst ohne Kneifzange dieses Reizthema an.

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Gott 2.0 – Warum es höchste Zeit ist im Netz zu evangelisieren

Zoon katholikon – die Kolumne von Klemens Stenzel

Jesus kam nur bis Eboli? Lag wohl daran, dass 2016 die katholische Kirche Großteils offline ist, statt katholikós – allumfassend – dort seine gottgewollte Präsenz zu zeigen!

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Franziskus macht’s vor: Best Pontifex digitalis ever!

Das Internet, kein Ersatz für die reale Welt, aber ihr verlängerter Arm, die gelebte Globalisierung. Die Welt ist kleiner, schneller, begreifbarer geworden, die Menschen sind digital. Warum nicht auch Rom? „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinen Namen, da bin ich mitten unter ihnen“, Matthäus 18:20, also ab mit uns ins Netz!

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In vino fides, warum wir als Katholiken gerne und oft Wein trinken sollten

Zoon katholikon – die Kolumne von Klemens Stenzel

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Da ist er endlich, der von vielen langersehnte und von mir persönlich eher gemiedene Sommer.

Was mich aber mit vielen dennoch eint, ist wohl gerade der Gedanke an ein kühles Glas Weißwein, gerne gespritzt oder als ein Achterl pur. Mehr Erfrischung und Genuß zugleich geht nicht. Und biblischer wohl auch nicht.

Denn kaum ein Begriff taucht so oft, alltäglich, wohlwollend, sogar als Gleichnis dienend auf wie der Wein. Warum auch nicht?

Er entspringt aus Gottes Erde, trinkt seinen Regen und speist sich von seiner Sonne, wird von seinem Abbild geerntet, gekeltert und genossen. Dass bei der Kommunion nur Wein zum Blut Gottes werden kann, ist dann wohl endgültig Beweis genug.

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70 Jahre Bikini, wir sagen: „Joyeux anniversaire!“

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Bikinis in einem Schaufenster

Zoon katholikon – die Kolumne von Klemens Stenzel

Am 05. Juli 1946 erblickte wohl jenes Kleidungsstück die Welt, das wie sonst nur die Jeans nicht nur die Modewelt veränderte: der Bikini. Tagespolitisch aktuell nach den Atombombentest im Bikiniatoll benannt, begann sein Siegeszug als Skandal und zählt heute zum modischen Selbstverständnis einer jeden westlichen Frau. Und was hat das alles mit Kirche, Cathwalk und katholischer Lebenslust zu tun?

So ziemlich alles!

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No salvation without transubstansiation

Warum wir 2017 gerade als Katholiken 500 Jahre Reformation mitfeiern sollten

Zoon katholikon – die Kolumne von Klemens Stenzel
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No salvation without transubstansiation

Der Reformation danken? Luther danken? Für die Spaltung der Kirche?

Sicherlich nicht, aber ganz sicher dafür, daß die Reformation zu so wunderbaren Dingen wie der Blüte des Jesuitenordens, dem Barock und dem Konzil von Trient geführt hat.
Keine Frage, vieles in der Kirche lag im Argen, eine Reformation, wie auch ursprünglich von Luther angedacht, war notwendig. Aber sicherlich nicht der Bruch mit Rom.
Dennoch verdanken wir Luther mit seiner Theologie, daß die katholische Lehre sich noch stärker herauskristallisiert hat und uns somit diesen wunderbaren, freien und kulturell so unschlagbar schönen Glauben beschert hat.
Freier Wille, Gutes Werk, Exzegese statt Hermeneutik, kulturelle Vielfalt durch Synkretismus und der Glaube daran, daß Schönheit kein Laster und keine Sünde, sondern Ausdruck der Agape sein kann und soll, all dies wäre in seiner so starken Form nicht ohne Luther möglich gewesen.
Der Westfälische Frieden führte zudem weiter dazu, daß sich die regionale Vielfalt durch den Katalysator der Religion in ungeahnter Form entfalten konnte, die innkirchlichen Reformen die Pracht einer katholischen Messe endgültig etablierten, die Wissenschaft und der Erkundungsdrang durch die SJ neue Blüten trieb und Rom sich wieder den Menschen zuwandte, wieder zur Mutter Kirche wurde.
All dies verdanken wir diesem abgekehrten Mönch, der jenen eine Heimat gab, die sich lieber stur und wortwörtlich rein an den Evangelien halten wollten, sich dem vermeintlichen Schicksal lieber ergeben, statt die Freude über das Geschenk des freien Willens zelebrieren, Ikonoklasmus statt Renaissance lebten und zudem jenen Puritanismus wieder in die Welt brachten, der uns bis heute von radikalen christlichen und linken Kräften all das verwehren möchte, was der Herr doch so wunderbar erschaffen hat: Wein, Weib und Gesang.
Nun ja, sei es den Augsburgern und Helvetischen Glaubensbrüdern vergönnt, mögen sie weiterhin leben um zu arbeiten, wir Papisten werden weiterhin lieber lebensfroh lieber arbeiten um zu leben, ihnen nächstes Jahr alles Gute wünschen und dem Herrn dafür danken, dass wir statt Margot Käßmann Papst Franziskus den unseren nennen dürfen! Darauf ein Glaserl Meßwein und auch darauf, daß wir weiterhin humorvoll nebeneinander leben können, ohne erzwungenes Miteinander, einander neckend, aber in ernsten Dingen durch fides und caritas vereint!

Missgunst, Marketing und Marienverehrung

Große EM-Fanpaket Aktionen gibts nicht nur bei BILD & LIDL, sondern auch auf unserem Lifestyle-Portal.

Zoon katholikon – die Kolumne von Klemens Stenzel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, liebe Neider,

Wegen der starken Resonanz zu Cathwalk und der Tatsache, daß wir derzeit keine Abläße mehr im Angebot haben, bieten wir zur Überbrückung folgende Fanpakete an:

Das ökumenische Paket
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Bestehend aus einer gendergerechten Bibelübersetzung, einer Packung fair trade-gehandeltem Knäckebrot (bio und glutenfrei), sowie einer CD mit peruanischer Straßenmusik, darf man sich politisch korrekt zu einem werteneutralen Christentum bekennen und gleichzeitig jede Mikroagression vermeiden.


Unser Pius X.-Paket

piusx-10Bestehend aus einer Vulgata, einem Bildnis von Papst Pius X. (mit Heiligenschein!) und einem Keuschheitsgürtel, mit dem man prophylaktisch auch für die Schrecken eines III. Vatikanischen Konzils gerüstet ist.

 


Unser Cathwalkerpaket

imagesBestehend aus einer Flasche Dom Perignon, einem Rosenkranz von Prada und wahlweise einem Flaquon Chanel n°5 oder Le Male von Gaultier, geben sie ab nun stilsicher und unbekümmert bella figura bei jedem Gottesdienst und/oder jeder Modenschau.

 


Unser protestantisches Paket

9783451068256Bestehend aus einer Biographie über Margot Käßmann, Gitarre und einer biederen Jeansjacke, wird man unweigerlich zu Star eines jeden Altpfadfindertreffens oder dem nächsten EKT.

 

Unser Hipsterpaket

61tLxDTh6nL._UX425_Bestehend aus einem stylishen T-Shirt mit Papst Franziskus, Kochbuch zu veganer Klosterküche und DIY-Ikone, kann man sich auch in Berlin sorgenfrei zu seiner Roman-C-Faith bekennen.

 

Unser Backfischpaket

facebook_event_956048504472545Bestehend aus einer Flasche Kloster Melissengeist, Johannes-Paul II.-Gedächtniskerze und einem Bildband zu den schönsten Pilgerrouten Brandenburgs, nicht nur Firmlinge, sondern für alle verzweifelt jung gebliebenen.

Alle Angebot jetzt NICHT in Ihrem Cathwalk -Shop ;-)

Kino, Kunst & Katholizismus

Zoon katholikon – die Kolumne von Klemens Stenzel

Glaubt man Hollywood und dem Großteil seiner Produktionen, so scheint es nur zwei relevante Religionen auf dieser Welt zu geben: das Judentum und den Katholizismus. Warum ist dem so?

Beim Judentum lässt sich diese Frage ganz einfach beantworten; durch die hohe Anzahl an talentierten und wunderbaren Drehbuchschreibern, Regisseuren und Schauspielern, die jüdischen Glaubens sind: Spielberg, Stiller, Keitel, Allen, Sternberg, Hill… die Liste ist endlos.

Wie sieht es aber hingegen mit Katholiken aus? Obwohl mit Mel Gibson, John Wayne, DiCaprio, Alex Baldwin, Mark Wahlberg, Martin Sheen und Alfred Hitchcock nicht minder unbekannte Namen vorhanden sind, die für sich sprechen, dürfte es vornehmlich auch an der kulturellen und spirituellen Reichhaltigkeit unseres Glaubens liegen. So ist nun einmal eine katholische Messe oder Trauung optisch einfach aufregender, als jene anderer Konfessionen und gerade die oft so kritisierten Haltungen wie Papsttum, Zölibat und die klerikal-konservativen Einstellungen zu gewissen Themen inspirieren die Künstler Hollywoods.

Als gute Beispiele soll diese kleine Auswahl dienen an Filmen, die keine Bibelverfilmung oder ähnliches sind:

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Oft als antikatholischer Film mißverstanden, greift gerade dieser Film zentrale theologische Fragen auf, die den Katholizismus so einzigartig macht: Schuld, Sühne, Vergebung, Zweifel am Glauben und die ewige Frage nach dem Ursprung und Sinn aller Dinge. Da mag gerne auch über die üblichen Schwächen des amerikanischen Humors hinwegsehen und sich lieber über die doch so gekonnt angesprochenen Themen amüsieren.

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Warum der Dreifaltigkeitssonntag ein echtes Fest für Genießer ist

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Ein schönes – wenn auch unzureichendes – Bild aus der Natur für die Dreifaltigkeit, dessen sich schon der heilige Patrick bedient haben soll: Das Kleeblatt. Das Fest der Trinitatis feiert die Kirche am ersten Sonntag nach Pfingsten. Foto: Adina Voicu via Pixabay (Gemeinfrei)

Der Apostel Irlands hat schon vor über tausend Jahren gewusst, dass es hilfreich sein kann, den Glauben anhand konkreter Dinge zu erklären. So hat er oft bei seinen Predigten ein Kleeblatt aus der Tasche geholt, um den Menschen das Geheimnis der Dreifaltigkeit nahezubringen: Ein Blatt und doch drei – ein Gott in drei Personen. Das ist ein Bild, das an die Wirklichkeit nicht heranreicht, aber doch ahnen lässt, was im Bekenntnis des dreieinen Gottes gemeint ist.

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Leben, Liebe und Lust am Leben – Warum ich gerade als Katholik Freude empfinde

Zoon katholikon – die katholische Kolumne von Klemens Stenzel

Gerne wird heutzutage medial und gesellschaftlich ein diffuses Bild über uns Katholiken transportiert: ein Bild, das zwischen verknöchertem Mönch, dekadentem Kurienkardinal zu Avignon und weltfremdem Ökochrist mit Gitarre schwankt. Die Wahrheit liegt Gott sei Dank wie so oft auch hier in der Mitte und stimmt dankbar.

„Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade! Siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“ (2. Korinther 6,2)

Keine andere Bibelstelle drückt es am Besten aus: Wir sind dank der Auferstehung frei. Frei vom Tode, der Angst und der Ungewissheit. Das größte Geschenk in der Geschichte der Menschheit, denn seitdem können wir das Leben genießen, diese wunderbare Welt begreifen, lieben und leben. Kaum ein Kulturraum kann daher so geprägt von Lebenslust sein wie ein Land katholischer Gefilde: Italien, Frankreich und Österreich sind da nur drei von unzähligen Beispielen.

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