Aus dem SPIEGEL-Archiv 1957: Katholische Damenmode

Tugendhafte Eleganz

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Bildquelle: DER SPIEGEL 42/1958 Alle Rechte vorbehalten.

Papst Pius XII., der unter dem Stirnrunzeln der konservativen Würdenträger seines Hofstaates schon manche Neuerung eingeführt hat, überraschte jüngst die Ewige Stadt mit einer neuen sensationellen Geste. Erstmals in der Geschichte des Papsttums wurden die 200 Angehörigen eines römischen Modehauses vom Heiligen Vater in Privataudienz empfangen. Dieser ungewöhnliche Gnadenerweis wurde den drei Schwestern Fontana aus Anlaß des fünfzigjährigen Bestehens ihres Salons gewährt. Für die heilige Stadt war diese Begegnung zwischen dem Stellvertreter Christi und der weltlichen Eitelkeiten verhafteten Haute Couture ein revolutionäres Ereignis.

In der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums haben die Launen der weiblichen Bekleidung selten Gnade vor den Augen der Kirche gefunden. Wie schon die alttestamentarischen Propheten gegen die Eitelkeit der Töchter Israels wetterten, so sind auch christliche Kirchenväter, Heilige und Päpste mit Bußpredigten, Verboten und Verdammungsurteilen gegen das Blendwerk der weiblichen Mode zu Felde gezogen. Weiterlesen 

Quelle: DER SPIEGEL 29/1957. Alle Rechte vorbehalten

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Mit Glaube zum Erfolg – mein Weg zur Miss Germany

Lena Bröder: Als Religionslehrerin zur Miss Germany

Miss Germany waren schon viele Frauen. Aber noch nie hat eine Religionslehrerin den Titel gewonnen. Bis zu diesem Jahr und dem Sieg von Lena Bröder. Die Religionslehrerin ist offiziell die »schönste Frau Deutschlands« und hat damit bewiesen, dass Schönheit, Klugheit und Glaube perfekt zusammenpassen.

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In ihrer Autobiografie spricht sie über ihren langen Weg zum Erfolg und wie sie dabei zu sich selbst gefunden hat. Sie erzählt, weshalb der Glaube ihr Fundament ist und wie er ihr geholfen hat, nie aufzugeben und auch nach Enttäuschungen weiterzumachen. Und sie verrät, wieso Glaube glücklich macht, was für sie echte Schönheit ist und wie Misswahlen und Gott zusammenpassen. Ein überraschendes Buch gegen alle Klischees mit einer frischen und inspirierenden Perspektive. So schön kann Glauben sein.

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Papst Franziskus trifft „Miss Germany“

Nach Abschluß der heutigen Generalaudienz traf Papst Franziskus auf dem Petersplatz auch kurz Lena Bröder, „Miss Germany 2016“. Die gebürtige Göttingerin überreichte Jorge Bergoglio ein Exemplar ihres Buches „Das Schöne in mir. Mit Glaube zum Erfolg“ (Herder Verlag), welches am nächsten Dienstag, dem 21. Juni, im Europa-Park in Rust seine Deutschland-Premiere haben wird.

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Lena Bröder, Generalaudienz, 15. Juni 2016 / © PHOTO.VA – OSSERVATORE ROMANO

Wie bekannt, liest und spricht Jorge Bergoglio auch Deutsch. Er studierte Mitte der 80er-Jahre an der vom Jesuitenorden getragenen Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

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Schönheit trifft Heiligkeit

Die amtierende „Miss Germany“ ist eine angehende Religionslehrerin aus der Nähe von Münster. Am Mittwoch traf Lena Bröder in Rom Papst Franziskus.

 

FIFA-Boss Gianni Infantino beim Papst

Nachlesen kann man das kurze Gespräch hier. Interessant sind aber auch die jüngsten Untersuchungen gegen den Schweizer FIFA-Präsident, die heute in der NZZ zu lesen waren.

Infantino hat ein Problem – Aussagen von Fifa-Präsident Gianni Infantino vor dem Kongress in Mexiko machen stutzig. Möglicherweise führt die Ethikkommission eine Voruntersuchung gegen ihn. Angetreten ist Gianni Infantino als Erneuerer. Doch der Fifa-Präsident ist keine 100 Tage im Amt und produziert eine negative Schlagzeile nach der anderen. - Der ganze Artikel hier.

 

Franziskus empfängt Miss Germany

Schönheitskönigin Lena Bröder erhält Privataudienz beim Papst – Die amtierende "Miss Germany" Lena Bröder bekommt eine Audienz beim Papst. "Es geht für mich ein Lebenstraum in Erfüllung. Den Papst zu sprechen, war schon immer mein Wunsch", sagte die katholische Religionslehrerin der Deutschen Presse-Agentur. Der ganze Artikel hier.

 

 

 

Papst ehrt George Clooney und andere Schauspieler

Die Prominenten sollten „der Welt helfen, die Sprache der Gesten zurückzugewinnen“, so Franziskus in der Audienzhalle Paul VI. Im Rahmen der Veranstaltung erhielten die Schauspieler die „Olivenmedaille“ des Friedens.