Kardinal Schönborn und Außenminister Kurz sprechen beim „Marsch für Jesus“.

Christen aller Konfessionen wollen am Wiener Heldenplatz ihren Glauben bekennen und ein Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen setzen.

Alaba Foto
Alaba: „Dies ist unser öffentliches Statement, dass wir Jesus lieben und ihm gehören.“

Am kommenden 18.Juni findet in Wien zum vierten Mal der „Marsch für Jesus“ statt, der weltweit schon seit Jahren Millionen Menschen auf die Straßen bringt. Bereits 2014 hatte dieses ökumenische Großereignis 12.000 Christen aus allen christlichen Kirchen in Wien zusammengebracht. Beim Christustag 2015 in Linz waren es 10.000. Dank der Zusage von Außenminister Sebastian Kurz wird erstmals ein Mitglied der Bundesregierung das Wort ergreifen, wodurch sich die Veranstalter eine noch stärkere Resonanz in der Öffentlichkeit erhoffen. Neben dem Dank für den gemeinsamen Glauben und dem Gebet für die Bewohner der Stadt Wien stehen das gesellschaftliche Engagement aus christlichem Geist und besonders der Beitrag zur Integration im Mittelpunkt.

In seinem Einladungsschreiben meint der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn:

„Wie wichtig ist auch die Internationalität dieses Marsches für Jesus 2016! Die bunte Teilnahme so vieler Christen verschiedener Herkunft wird gerade jetzt ein starkes Zeichen von Gemeinschaft und gelungener Integration sein. Als Christen leben wir miteinander und freuen uns aneinander. Und wir wollen aus dem Glauben heraus Verantwortung für diese Welt übernehmen. Insbesondere solidarisieren wir uns mit den Tausenden unserer Brüder und Schwestern, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden.“

Die Idee zu dem ökumenisch ausgerichteten Großereignis kommt aus London, wo seit 1987 Christen verschiedener Konfessionen ihren Glauben und ihre Sorge für die Stadt auf öffentlichen Plätzen bezeugen. Der „Marsch für Jesus“ breitete sich rasch aus. Am 10.Juni 2000 nahmen bereits über 60 Mio. Menschen in weltweit 200 Städten an einem „global march for Jesus“ teil.

In Österreich will man weiterhin auch an die Gebetsbewegung vor dem Staatsvertrag anknüpfen. In den 50er Jahren waren jährlich bis zu 100.000 Menschen rund um die Wiener Innenstadt marschiert, um für die Freiheit Österreichs zu beten. Durch die öffentliche Sichtbarkeit der Einheit christlicher Konfessionen verschiedenster Herkunft wollen die Veranstalter auch ein hoffnungsvolles Signal für das friedliche Zusammenleben in Wien geben. Und sie erwarten dass überdurchschnittlich viele Gläubige aus Immigrationsfamilien mitmachen, um ihre Freude am Glauben in die Stadt zu tragen. Neben dem Wiener Erzbischof laden auch der evangelische Bischof Michael Bünker und Pastor Edwing Jung von den Freikirchen Österreichs zur Veranstaltung ein.

Das Programm beginnt am 18. Juni um 12 Uhr mit einem Umzug rund um die Ringstraße und findet ab 15 Uhr 30 in einem Fest am Heldenplatz seinen Höhepunkt. Verschiedene christliche Traditionen werden dort durch Gebete, Musik, Tanz, Impulse und Auftritte von Künstlern vielgestaltigen Ausdruck erfahren.

http://marschfuerjesus.com/programm/

Weitere Statements:

Die Welt braucht den Herrn Jesus Christus, seinen Frieden und seine Freundschaft. Herzliche Einladung zum Marsch für Jesus am 18.6. in Wien.

  • Anba Gabriel, Bischof der Koptisch-orthodoxen Kirche für Österreich, nimmt teil

„Der Marsch für Jesus in Wien ist ein super Event. Er ist unser gemeinsames öffentliches Statement, dass wir Jesus lieben und zu Ihm gehören. Ich wäre echt gerne selber dabei! Wir wollen Österreich sagen: „Jesus liebt uns!“

  • David Alaba, lädt zum Marsch für Jesus ein, spielt am 18.6. gegen Portugal

Weitere Informationen: http://marschfuerjesus.com/

fasdfas

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