Die 60er Jahre und die Studentenrevolte

 

Von Richard Zell

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges erleben wir eine rasante Umkehrung aller Werte, deren Schwerpunkt in den 60er Jahren zu finden ist.

Das Stichwort der 60er Jahre heißt Jugendkultur. Die Lebenseinstellung und Lebensweise der Jugend unterschied sich zunehmend von der ihrer Eltern. Das bedeutet, dass den Eltern die Erziehungshoheit genommen wurde. Wer hat nun die Macht über die Jugend an sich gerissen? Welches Ziel wird damit verfolgt? Werfen wir ein paar Schlaglichter auf diese Zeit:

In den 60ern wird Pop- und Rockmusik mit Elvis Presley, den Beatles, den Rolling Stones u.a. zum Massenphänomen, der Fernseher durchdringt die Wohnzimmer der gesamten westlichen Welt. Es kommt zur Ablehnung jeglicher Autorität. Die antiautoritäre Erziehung wird zum Trend. Die Anti-Baby-Pille wird verfügbar. In Kleidung, Haartracht und Haltung wendet sich die Jugend gegen Ordnung, Sauberkeit, Disziplin, sexuelle Treue, Ehe und Familie – und damit nicht nur gegen die Kultur ihrer Eltern, sondern insgesamt gegen die Werte der christlichen Kultur der vergangenen Jahrhunderte. Ist all das wirklich eine zufällige Entwicklung?

Zweifellos sind der große sichtbare Ausdruck dieser Revolution die Studentenunruhen mit ihrem Höhepunkt im Mai 1968. Wollen wir das Wesen dieser Revolution ermitteln, so ist es hilfreich, die Parolen und Galionsfiguren einer kurzen Betrachtung zu unterziehen.

Daniel Cohn-Bendit, heutiger Fraktionschef der Grünen im Europaparlament ist eine der Symbolfiguren des Mai 68. Der aus einer jüdischen Familie stammende Cohn-Bendit, der die französischen Studentenunruhen anführte, nennt Frauen und Schwule als die Nutznießer der Studentenrevolte von 1968. Auch die Akzeptanz von Homosexuellen oder der multi-ethnischen Gesellschaft bezeichnet er als Verdienste der 68er. Schon hier finden wir also das gesamte Programm, das Politik, Medien und Gesellschaften der westlichen Welt heute prägt.

„Sexuelle Befreiung“

Damals sei es um „die Eroberung der Freiheit“ gegangen, sagt er. Welche Freiheit gemeint ist, kommt am besten in der Parole Jouissez sans entraves! – „Genießt ohne Schranken!“ zum Ausdruck. Das war nicht ohne Verhütung zu haben und nicht ohne Abtreibung.

Zügellose sexuelle Ausschweifung ist wahrhaftig keine kulturelle Meisterleistung. Wer wollte das banale Befriedigen der Triebe als hochstehende Kultur verkaufen? Es ist die Herabwürdigung des Menschen auf die tierisch-primitive Ebene. Sie wurde in der Geschichte immer wieder gelebt. Und sie führte regelmäßig zum Untergang von Kulturen und Völkern. Mit neuen, künstlichen Mitteln (Pille) wurde nun der widernatürliche Missbrauch der Sexualität in einer nie dagewesenen Form ermöglicht, gefordert und gelebt. Rücksichtslos und grausam fordern manipulierte Frauen, selbst das empfangene und im Mutterleib heranwachsende Kind der Lustmaxime zu opfern. Nur vordergründig wundern sich unsere Politiker über unseren sogenannten demographischen Wandel, den sie per Gesetz selbst herbeigeführt haben.

———————

Interesse geweckt? Dann erwerben Sie sich die gedruckte Broschüre des DGWs, die in allen Prioraten und vielen Kapellen der Priesterbruderschaft St. Pius X. ausliegt, für nur 3 Euro.

Oder Sie abonieren die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift bequem übers Internet mit einer E-Mail an versand_dgw@yahoo.de 

Unverbindliche Empfehlung!

Advertisements

Auf geht's – verfasse einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s