Die Zukunft der christlichen Kunst

Eine Gegenüberstellung von Philosophie und Politik (1/2)

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Vatikanische Museen – Großer Saal der Bibliothek, Salone Sistino

Wie in dieser Rubrik bereits des Öfteren festgestellt wurde, ist der Versuch einer Diskussion über Kunst ein sehr komplexes Unterfangen. Zu diesem Zeitpunkt über christliche Kunst zu sprechen erscheint als gleichsam unmöglich, da in den Windungen unserer Gegenwart ein Gefühl der Niederlage zu spüren ist, als ob alles, das Geschichte hat, überholt, vergangen und daher „inaktuell“ sei. Dem Christentum selbst wird vorgeworfen, inaktuell und überholt zu sein. Dies betrifft nicht nur seine Kunst und ist leicht anhand der laufend von den Medien verbreiteten jüngsten Ereignisse der nationalen und internationalen Politik nachzuvollziehen. Sind jedoch die derzeitigen, in unsere Zeit fallenden Geschehnisse tatsächlich so radikal verschieden im Vergleich zu 50 oder 100 Jahren zuvor? Ist etwas Nützliches für eine Definition der Moderne und Postmoderne rückverfolgbar, sodass Differenzierungen für eine Neubetrachtung der Kunst vorgenommen werden können?

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Der Stern von Montserrat

von Marco F. Gallina

Religion – und besonders das Christentum – ist immer Teil einer höheren, ewigen Ästhetik. Diese Ästhetik widerspricht dem heutigen Ideal der Mittelmäßigkeit der Masse, da alles, was außergewöhnlich und entkoppelt von der Gegenwart erscheint, in den Ruch des Elitären gerät. Die abendländische Kunst atmet nicht im Jahrhunderttakt, sondern sehnt sich nach dem Ewigen. In den ältesten Kirchen Syriens erblicken wir diese Sehnsucht nach der Kunst bereits in der ersten Hauskirche. Sie schaut uns durch die Augen von Raffaels Sixtinischer Madonna an. Sie tönt in Beethovens Credo, trauert in Michelangelos Pietà und singt in den Canzonen von Dantes Göttlicher Komödie. Im Stein tausender Dome und Kathedralen nimmt sie die Form irdischer Gestalt als Leiter zum Himmel an.

Ein Sehnsuchtsort der Symbiose von Kunst und Ewigkeit erhebt sich auf den Klippen von Montserrat. Hellgrüne Sträucher verdecken die Steilhänge des Fingermassivs nur als Einsprengsel in der felsigen Landschaft. Wie aus dem Stein gehauen thront dort das Marienkloster von Montserrat. Dreißig Meilen von der Hauptstadt Barcelona entfernt, gilt dieser Ort als ein nationales Symbol der Region Katalonien. Der Legende nach fand ein Schäferjunge eine schwarze Marienstatue in einer Gebirgshöhle. Da die Madonnenfigur auf wundersame Weise zu schwer zur Überführung erschien, verfügte der Bischof eine Klostergründung am selben Ort. Ab dem Beginn des 11. Jahrhunderts ist eine Benediktinergemeinschaft in Montserrat nachweisbar. Die „Schwarze Madonna“ wurde zur Schutzpatronin Kataloniens und machte Montserrat zum Wallfahrtsort.

Im Schatten des berühmten Jakobsweges scheint diese Pilgerroute heute fast vergessen. Dabei endete hier vor einem halben Jahrtausend die beschwerliche Reise eines einstigen Ritters. Bei der Belagerung von Pamplona 1521 zerschmettert eine Kanonenkugel seine Beine. Der spanische Draufgänger war wochenlang ans Bett gefesselt, wo die Ärzte seine Brüche fixierten und die Knochen erneut brachen – in einer Zeit ohne Schmerz- oder Narkosemittel. Nach der Operation blieb ein Bein kürzer als das andere, seine Militärkarriere war beendet. Auf dem Krankenbett nur mit geistlicher Literatur ausgestattet, beschloss er darauf, sein Leben zu ändern, und hinkte über die Pilgerroute nach Montserrat. Hier, am Marienaltar, hat er während der nächtlichen Vigil ein spirituelles Erlebnis – und trennt sich nach dreitägiger, vollumfänglicher Beichte von Schwert und Degen, die er der Maria überlässt.

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„Marias Beispiel folgen“: Der volle Wortlaut der Botschaft des Papstes zum WJT

CNA Deutsch dokumentiert den vollen Wortlaut des Papstes, wie sie der Heilige Stuhl veröffentlicht hat.

»Der Mächtige hat Großes an mir getan« (Lk 1,49)

Liebe junge Freunde,

nun sind wir nach unserem wunderbaren Treffen in Krakau, wo wir gemeinsam den 31. Weltjugendtag und das Jubiläum der Jugendlichen im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit gefeiert haben, wieder unterwegs. Wir ließen uns vom heiligen Johannes Paul II. und von der heiligen Faustyna Kowalska, den Aposteln der Göttlichen Barmherzigkeit, leiten, um auf die Herausforderungen unserer Zeit eine konkrete Antwort zu geben. Wir machten eine große Erfahrung der Solidarität und der Freude, und wir gaben der Welt ein Zeichen der Hoffnung. Die verschiedenen Fahnen und Sprachen waren nicht Grund zu Streit und Spaltung, sondern boten Gelegenheit, die Pforten der Herzen zu öffnen und Brücken zu bauen.

Am Ende des Weltjugendtags in Krakau gab ich das nächste Ziel unseres Pilgerwegs vor, der uns mit Gottes Hilfe 2019 nach Panama führen wird. Auf diesem Weg wird uns die Jungfrau Maria begleiten, die von allen Geschlechtern seliggepriesen wird (vgl. Lk 1,48). Der neue Abschnitt unserer Reise schließt an den vorhergehenden an, in dessen Mittelpunkt die Seligpreisungen standen, treibt uns aber an weiterzugehen. Es liegt mir nämlich am Herzen, dass ihr unterwegs nicht nur die Vergangenheit im Gedächtnis behaltet, sondern auch Mut in der Gegenwart und Hoffnung für die Zukunft habt. Diese Haltungen sind stets in der jungen Frau von Nazaret lebendig und kommen in den Themen der drei nächsten Weltjugendtage klar zum Ausdruck. Dieses Jahr (2017) werden wir über den Glauben Marias nachdenken, die im Magnificat sagte: »Der Mächtige hat Großes an mir getan« (Lk 1,49). Das Thema des nächsten Jahres (2018) – »Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden« (Lk 1,30) – wird uns über die mutige Liebe, mit der die Jungfrau die Botschaft des Engels aufnahm, meditieren lassen. Der Weltjugendtag 2019 wird sich hingegen auf die hoffnungsvolle Antwort Marias an den Engel beziehen: »Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast« (Lk 1,38).

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Filmkritik: „Mein blind Date mit dem Leben“

Von Dr. José García

Kinofilme „nach einer wahren Begebenheit“ stehen zurzeit hoch im Kurs. Noch vor kurzem startete im Kino der Spielfilm „Bob, Der Streuner“, der von der schier unglaublichen Freundschaft zwischen dem jungen James und einem Kater in London sowie davon erzählte, wie der junge Mann gerade dadurch von den Drogen wegkam. Nicht minder unglaublich nimmt sich die Geschichte des Deutsch-Singhalesen Saliya Kahawatte aus, der mit einem Sehvermögen von gerade einmal fünf Prozent eine Hotelfachmann-Ausbildung absolvierte und später sogar sein eigenes Restaurant eröffnete. Seine Erfahrungen schilderte er im Buch „Mein Blind Date mit dem Leben“, das nun von Marc Rothemund nach einem Drehbuch von Oliver Ziegenbalg und Ruth Thoma unter demselben Titel verfilmt worden ist.

Saliya (Kostja Ulmann) hat gerade ein Schülerpraktikum in einer Hotelküche abgeschlossen. Danach steht es für ihn sonnenklar: Er will im Hotel arbeiten. Nach dem Abitur, so erzählt er seiner Familie — seiner Mutter (Sylvana Krappatsch), seinem Vater (Sanjay Shihora) und seiner jüngeren Schwester Sheela (Nilam Farooq) — voller Begeisterung, möchte er eine entsprechende Ausbildung beginnen. Bald aber bemerkt Sali, wie er von allen genannt wird, dass seine Sehkraft rapide nachlässt. Aber der junge Mann ist nicht bereit, seinen Traum aufzugeben. Versucht sein Vater, Sali zu einer Sonderschule zu schicken, so unterstützen ihn Mutter und Schwester, wo sie nur können, damit er das Abitur schaffen kann. Danach bewirbt sich Sali mehrfach um einen Ausbildungsplatz. Aber offenbar wegen des Hinweises auf sein Augenleiden bekommt er eine Absage nach der anderen. Deshalb entscheidet er sich, kurzerhand den Hinweis wegzulassen. Prompt bekommt er vom Münchener Bayerischen Hof eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Gerade als er mit Personalleiter Fried (Alexander Held) einen Rundgang beginnt, gesellt sich zu ihnen Max Schröder (Jacob Matschenz), dessen Termin eigentlich vor einer Stunde war. Nach dem Gespräch haben Sali und Max einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Die Hürden der Ausbildung nimmt Sali dank der Hilfe einiger Menschen, die ihn unterstützen, insbesondere aber von Max. Schwieriger wird es aber, als sich der junge Mann in Laura (Anna Maria Mühe) verliebt. Denn Sali versucht mit allen Mitteln, ihr gegenüber seine Sehbehinderung zu verheimlichen. Ob das auf Dauer gutgehen kann?

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7 brillante Wissenschaftler, von denen viele nicht wissen, dass sie katholisch waren

1) Louis Pasteur – Erfinder der Pasteurisierung

Louis Pasteur, unter anderem Erfinder des nach ihm benannten Prozesses der Pasteurisierung, betete auf einer Zugfahrt einmal den Rosenkranz. Das störte einen junge Mann, der sein Gebet als Ausdruck wissenschaftlicher Ignoranz kritisierte. Pasteur, bereits berühmt als führender Chemiker und Mikrobiologe, musste sich nur mit seinem Namen vorstellen, um dieses Vorurteil auszuräumen.

Ob sich die Anekdote wirklich so ereignet hat, ist unklar. Doch die darin erzählte Haltung wird durch viele Zitate Pasteurs über ein Leben im Glauben bestätigt:

„Ich bete während ich im Labor arbeite… Gesegnet ist, wer in sich selbst einen Gott trägt, ein Ideal, und diesem dient: Ideal der Kunst, Ideal der Wissenschaft, Ideal der evangelischen Tugenden, das sind die Quellen großer Gedanken und großartiger Taten; sie spiegeln das Licht der Unendlichkeit wider…Meine Studien und Forschungen haben mich dahin gebracht, dass ich so ziemlich den Glauben eines bretonische Bauern habe; ich zweifle aber nicht: hätte ich noch weiter studiert und geforscht, so würde ich es bis zum Glauben einer bretonischen Bäuerin bringen.“

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Gedicht zum Sonntag – „Es ist erst März, und März ist noch nicht Mai“

„Frühling“ von Theodor Fontane (1819-1898)

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh.
„Er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: „Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.“

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh‘,
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du!

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Giganten der Gotik: Wie die Kathedralen in den Himmel wuchsen (Doku)

Der Baumeister William von Sens war das reale Vorbild für Ken Folletts Hauptfigur in „Die Säulen der Erde“: ein genialer Architekt und Steinmetz mit einer atemberaubenden Vision, mit kühnen Ideen, die andere kaum zu denken wagten. Ein Mann des 12. Jahrhunderts, seiner Zeit aber weit voraus.

William von Sens und seine Mitstreiter waren Geburtshelfer eines neuen Baustils, der seinen Siegeszug durch Europa begann, später unter dem Namen Gotik weltberühmt und bis heute bewundert werden sollte. Ein Baustil, der mit ganz neuen statischen Ideen Himmel und Helligkeit in einst düstere Kirchenschiffe brachte, der Licht durchflutete steinerne Hallen mit riesigen Fenstern aus bunt leuchtendem Glas schuf.

„Giganten der Gotik“ ist eine filmische Reise ins Mittelalter, in eine Zeit voller Not und Gefahren, aber auch voller mutiger, gottesfürchtiger Menschen, die die ‚Pyramiden des Abendlandes‘ mit ihren bloßen Händen erbauten: Baumeister, Mönche und Händler, Tagelöhner, Bauern und Handwerker – auch Frauen waren darunter – lange bevor im 21. Jahrhundert mit Barbara Schock-Werner die erste Frau Kölner Dombaumeisterin wurde.

Auch sie begleitet und kommentiert die filmische Zeitreise in eine überhaupt nicht dunkle, sondern vielmehr äußerst bunte, dynamische und von Innovationsfreude geprägte Epoche, die in vielen Dingen als die Wiege unserer europäischen Moderne gelten kann. Denn die gotischen Kathedralen sind nur eines der beeindruckenden kulturellen Zeugnisse des Wandels im 12. und 13. Jahrhundert.

Auch in Wirtschaft und Politik bahnten sich tiefgreifende Veränderungen an: Zahlreiche neue Städte wurden gegründet, mit selbstbewussten Bürgern, die nach Mitbestimmung strebten. Neue, internationale Universitäten entstanden, und auch Herrscher, wie der Stauferkaiser Friedrich II., pflegten einen regen Austausch mit Fürsten und Gelehrten aus aller Welt.

Die spannende und aufwendig ausgestattete Dokumentation „Giganten der Gotik“ führt mit zahlreichen Spielszenen und beeindruckenden Computeranimationen mitten hinein in diese faszinierende Epoche des Mittelalters – eine Zeitreise zurück zu Menschen, die sich trotz aller äußeren Unterschiede von uns heute kaum unterschieden, voller Ängste und Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume. Eine Reise zurück in unsere gemeinsame europäische Vergangenheit.

Weltweit verehrt: Der hl. Patrick von Irland (385-461)

Von Stefan Ahrens, Bistum Regensburg

Kaum ein Heiliger wird so gefeiert wie er: Der hl. Patrick von Irland (385–461). Am 17. März, dem „St. Patrick´s Day“,  gehen Millionen von Menschen weltweit auf die Straße und nutzen den Gedenktag des Heiligen von der Grünen Insel um Feierlaune und Lebensfreude zu verbreiten. Eigentlich ist dieser Tag dafür da, des hl. Patricks, der Christianisierung Irlands und der irischen Kultur zu gedenken. Dennoch man darf ruhig annehmen, dass die meisten Feiernden an diesem Tag weder römisch-katholische Christen noch Iren sind.

Grüne Insel und Kirche: Durch das Wirken des hl. Patricks und seiner Schüler ist Irland seit dem 5. Jahrhundert christlich.

Wer hinter all diesen Aktivitäten jedoch meist in denn Hintergrund rückt ist der Heilige selbst. Wer also war der heilige Patrick, der scheinbar im Alleingang innerhalb von 30 Jahren Irland zum christlichen Glauben bekehrte?

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Von der Pornodarstellerin zur Pastorin

Nach einem Autounfall findet eine Pornodarstellerin zum Glauben an Jesus Christus. Heute leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann eine christliche Gemeinde.

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Crystal Bassette, hier das Titelbild ihrer Facebook-Seite, hat ihr Leben radikal geändert Foto: facebook – Crystal Bassette

Crystal Bassette leitet heute zusammen mit ihrem Mann David eine christliche Gemeinde in Kalifornien. Bevor Bassette zum Glauben fand, wirkte sie als Porno-Darstellerin in mehr als 100 Filmen mit. Im Alter von 16 Jahren brachte die Amerikanerin ihr erstes Kind zur Welt und nahm alleinerziehend aus Geldnot Jobs als Stripperin und Pornodarstellerin an.

In der Porno- und Erotikindustrie Kaliforniens verdiente sie unter dem Pseudonym Nadia Hilton ein Vermögen. Doch die Tätigkeit als Darstellerin in Pornofilmen forderte auch ihren Tribut. „Ich musste jedes Mal meinen Schmerz mit Alkohol und Medikamenten betäuben“, erklärt Bassette laut der britischen Boulevardzeitungen Daily Mail und The Sun. Demnach hatte es Bassette zehn Jahre lang in der Pornobranche ausgehalten, obwohl schon der Einstieg ein traumatisches Erlebnis für die junge Frau gewesen war. „Ich erinnere mich, dass ich nach der Szene für zwei Stunden weinend in der der Dusche gesessen bin“, berichtet sie. Bis zu 300.000 Dollar verdiente sie als Porno-Actress pro Jahr.

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Neue Analyse zeigt: Pornographie macht Männer unzufrieden mit der eigenen Beziehung

„Der Gebrauch von Pornographie steht in Zusammenhang mit einem niedrigeren Grad an Zufriedenheit in zwischenmenschlichen Beziehungen.“ Ausgwertet wurden die Daten von Querschnittserhebungen, Längsschnittuntersuchungen, und Experimenten.“ Besonders ein erheblich „niedrigerer sexueller und relationaler Zufriedenheitsgrad“ unter männlichen Pornographie-Sehern wurde festgestellt.

Insgesamt wurden die Daten von 50.000 Teilnehmern in zehn Ländern analysiert.

Diese Meta-Studie widerspricht einem anderen kürzlich veröffentlichten Forschungsbericht, demzufolge Pornographie einen positiven Einfluss auf seine Nutzer hat. Wer hat also recht?

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Die Evidenz Gottes

Die Kolumne von Georg Dietlein

15909489_10208080450305076_1440240424_nWoran erkennen wir eigentlich einen Menschen, von dem wir nicht genau wissen, ob er es ist, dass er es ist? Im normalen Alltag stellt sich dieses Problem nur ganz selten. Eine Person, die uns physisch begegnet, erkennen wir an ihrem Äußeren, an ihrem Gesicht und an ihrer Stimme. Wenn uns jemand anruft, sehen wir die Telefonnummer und können die Person, die dahinter steht, zumindest über ihre Stimme identifizieren.

Wie ist das eigentlich bei Gott? Diese Frage werden sich nicht nur die Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter Jesu gestellt haben, sondern auch die zahlreichen Juden der damaligen Zeit in der Erwartung des kommenden Messias: Woran werden wir den Gesalbten, den Christós erkennen, wenn er kommt? Und – etwas hypothetisch – auf die heutige Zeit übertragen: Wenn wir heute das „Jahr null“ schreiben würden, woran würden wir heute Jesus als den Christus erkennen?

Die Heilige Schrift bezeugt, dass auch die Jünger ihre Zeit gebraucht haben, um zu erkennen, wen sie vor sich hatten und mit wem sie auf dem Weg waren. Einem Apostel reichte selbst die Botschaft von der Auferstehung – „Wir haben ihn gesehen!“ – nicht aus, um zu glauben. Und selbst nach Ostern (und auch noch heute) ist die Gottheit des Auferstandenen nicht einfach evident, sondern sie muss erst mit den Augen des Glaubens und mit dem Herzen der Liebe erkannt werden. So sind die Emmaus-Jünger einen ganzen Tag mit IHM unterwegs. Doch sie erkennen ihn nicht (wirklich). Erst als er mit ihnen das Brot bricht, gehen ihnen die Augen auf. Sie realisieren, wer da mit ihnen auf dem Weg war. Und sie laufen zu den Aposteln, um ihnen alles zu erzählen.

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Fastenimpuls: Mit der Bibel und den Wüstenvätern schlechte Gedanken bekämpfen!

Das schaffe ich nie!“ – „Ich bin doch zu nichts zu gebrauchen!“ – „Keiner mag mich!“: Wie oft reden wir uns mit solchen Sätzen Lustlosigkeit oder (unnötige) Ängste ein. Und stehen uns damit selbst im Weg.

Andere Sätze hingegen, die wir manchmal vor uns hersagen, geben uns Kraft und Energie: „Take it easy!“ –  „Halb so wild!” –  „Davon geht die Welt nicht unter.“ – „Was dich nicht umbringt macht dich stärker.“

Von Stefan Ahrens, Bistum Regensburg

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Lateinischer Wüstenvater und „Vater des abendländischen Mönchtums“: Der hl. Johannes Cassian (360-435). Er brachte die Spiritualität der Wüstenväter ins Abendland und beeinflußte unter anderem die Ordensregel des Hl. Benedikt von Nursia. In dieser ruft Benedikt seine Mönche auf, beständig die Werke Cassians zu lesen.

Sowohl um die negative als auch um die positive Kraft der Gedanken und Einredungen wussten auch schon die frühen Christen. Wie  beispielsweise die Begründer des christlichen Mönchtums: Die „Wüstenväter“, die, nachdem das Christentum im Römischen Reich zur Staatsreligion avancierte, sich für eine besonders radikale Nachfolge Christi entschieden und dafür buchstäblich „in die Wüste gingen“. Ihr biblisch begründetes Wissen um den konstruktiven Umgang mit den eigenen Gedanken weckt heutzutage das Interesse von Psychotherapeuten und sinnsuchenden Menschen gleichermaßen. Ein Impuls zur Fastenzeit.

Wer waren die Wüstenväter?

Die Wüstenväter lebten seit dem späten 3. bis zum 5. Jahrhundert in der sketischen Wüste Ägyptens.  Sie führten dort entweder als Einsiedler oder mit anderen in Gemeinschaft lebend ein an der Heiligen Schrift orientiertes sowie von den Weisungen von Mönchsvätern wie dem hl. Antonius dem Großen (251-356), dem hl. Makarios dem Großen (300-390) oder dem hl. Pachomios (292-346) inspiriertes Leben.

Die Vorbilder der Wüstenväter waren hierbei Persönlichkeiten wie  Johannes der Täufer, der hl. Paulus sowie Jesus Christus selbst, der, nachdem er die Taufe im Jordan empfangen hatte, zu Beginn seines öffentlichen Wirkens vierzig Tage in der Wüste fastete und dabei den Versuchungen des Satans widerstand. (Mt 4, 1-11, Mk 1,12 f., Lk 4, 1-13).

Um in der unwirtlichen Wüste körperlich und auch geistig überleben zu können (denn manche, die „ihr Glück“ in der Wüste versuchten, bezahlten dieses Unterfangen mit ihrem Leben oder mit ihrer geistigen Gesundheit) führten die Mönche unter Anleitung eines geistlichen Begleiters eine asketische, aber dennoch von Abwechslung geprägte Lebenspraxis: In dieser erhielten Gottesverehrung, Schriftlektüre, Liturgie, Nächstenliebe, (immerwährendes) Gebet, (Psalmen-)Gesang und Arbeit ihr richtiges Maß. Dieses Wissen gaben sie auch an andere Menschen weiter, die sie in der Wüste aufsuchten und um ihren Rat baten.

Der hl. Johannes Cassian (360-435), ein lateinischer Christ, der sich von der Donau aus zu den Wüstenvätern aufmachte, um sich ihnen anzuschließen und später die Spiritualität der Wüstenväter im Abendland bekannt machte, schrieb im Rückblick über diese: „In der ödesten Einsamkeit leben sie, fernab von jeder Begegnung mit Menschen. Dadurch im Besitz erleuchteter Sinne betrachten und reden sie, was den Unerfahrenen und nicht Eingeweihten entsprechend ihren Voraussetzungen und der Mittelmäßigkeit ihres Lebenswandels vielleicht unmöglich erscheinen wird.“ (Collationes Patrum Teil 1, Prolog -> siehe Literaturliste)

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Die Jahrtausendkathedrale: Der Mainzer Dom (Doku)

Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Kathedralenbaus und zeigt die dramatischen Momente im 1000-jährigen Leben des Doms. Wie schaffte man es im Mittelalter, mit purer Muskelkraft ein steinernes Gebirge wie den St. Martins-Dom aufzuschichten? Mit welchen Mitteln versuchten die Mainzer Erzbischöfe, ihre Vorrangstellung im Reich über die Jahrhunderte aufrecht zu erhalten? Wie gelang es, den Dom am Anfang des 20. Jahrhunderts vor dem Einsturz zu bewahren, als der Wasserspiegel des Rheins absank und die Stützpfähle aus Eiche verfaulten? Und wie schafft man es heute, das Herz von Mainz zu erhalten?

Katholizität in Extremsituationen: Die erstaunliche Geschichte des Soldaten Aloys Pappert

Bewegendes Zeitzeugnis, wie ein katholischer Soldat der Wehrmacht mit der Hilfe Gottes die Reise in das Herz der Finsternis überlebte

Aloysius Pappert während des Zweiten Weltkriegs (nach der Rückkehr aus Frankreich)
Aloysius Pappert während des Zweiten Weltkriegs (nach der Rückkehr aus Frankreich).

Der 1924 geborene und aus Hünfeld im Landkreis Fulda stammende Aloysius Pappert wuchs in einer katholischen, das Nazi-Regime ablehnenden Familie auf. Von jung auf praktizierender Katholik, wurde er 1942 gegen seinen Willen in die Wehrmacht eingezogen. An verschiedenen Kriegsschauplätzen in Einsatz (u.a. in Italien bei der Schlacht um Monte Cassino), half ihm sein Glaube, den er auch an seine Kameraden weitergab, in mehreren lebensgefährlichen Situationen. Nach Kriegsende geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft und musste in den Kohleminen der Donbass-Region unter schwersten, häufig menschenunwürdigen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten. Auch während der Zeit der Lagerhaft, die vielen seiner Kameraden das Leben kostete, erlaubte ihm sein unerschütterlicher Glaube das Durchhalten.

von Michel Lemay, ins Deutsche übersetzt von Dr. Thomas Stauder

Obwohl er aus einer katholischen und das Nazi-Regime ablehnenden Familie stammte, musste Aloys Pappert 1942, erst siebzehnjährig, seine Angehörigen verlassen, um sich der Wehrmacht anzuschließen. Am Tag des Abschieds machte seine Mutter mit Weihwasser das Kreuzzeichen über ihn und überreichte ihm eine Medaille der Heiligen Jungfrau sowie ein Kreuz, die er beide ständig mit sich tragen sollte. Dann fügte sie hinzu: „Möge die Jungfrau Maria dich beschützen und wohlbehalten zu uns zurückbringen.“ Diese Bitte wurde erhört, denn der junge Mann konnte mehrfach dem Tod entgehen, sowohl als Soldat an der Front wie auch als Kriegsgefangener in der Sowjetunion. Diesmal hören wir die Schilderung des heute 92jährigen, der mittlerweile zusammen mit seiner Gattin Isabelle in Monaco lebt, von seiner schrecklichen Zugreise, die ihn von der Stadt Brünn in der Tschechoslowakei bis in das Kohlerevier des Donbass brachte, eine an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland gelegene Region. Die Art des Transports erinnert, wie wir gleich sehen werden, an die Züge, in denen die Juden in die für sie bestimmten Vernichtungslager gebracht wurden.

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Die Kirche braucht uns! – Die Aufgabe der Laien

Die Kirche ist die Braut Christi und damit schön und heilig. Gott selbst hat sie uns zu unserem Heil gegeben. Umso mehr kann es traurig, frustriert und wütend machen, wenn man sieht wie ihr gegenwärtiger Zustand in unserer westlichen Welt ist. Es liegt nun an uns als Laien den Geist Christi in der Welt zu verkünden und dadurch die Kirche wiederaufzurichten.

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Quelle: https://www.flickr.com/

Von Josef Jung

Die Gnade der Taufe und Firmung nutzen

Die Aufgabe der Priester ist es innerhalb der Kirche zu wirken und in ihr den Heilsdienst durch die Sakramente, insbesondere durch das Messopfer, zu vollbringen. Dementsprechend ist es die Aufgabe der Laien in der Welt zu wirken und durch den Empfang der Sakramente die nötige Kraft zu erhalten, um an der Evangelisierung mitzuwirken.In der Taufe wird die Erbsünde hinweggenommen, man wird in die Gottessohnschaft wiedergeboren und damit beauftragt den Glauben zu verkünden und zu verbreiten. In der Firmung erhalten wir die sieben Gaben des Heiligen Geistes: Erkenntnis, Weisheit, Rat, Wissenschaft, Starkmut, Gottesfurcht und Frömmigkeit. Gott gibt nichts umsonst, nutzen wir seine Gaben um unserer Berufung als Christin/Christ gerecht zu werden.
Das Zweite Vatikanische Konzil macht aus der hohen Berufung und Verantwortung der Trauf- und Firmgnade keinen Hehl:

„Durch die Wiedergeburt und die Salbung mit dem Heiligen Geist werden die Getauften zu einem geistigen Bau und einem heiligen Priestertum geweiht, damit sie in allen Werken eines christlichen Menschen geistige Opfer darbringen und die Machttaten dessen verkünden, der sie aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat (vgl. 1 Petr 2,4-10). So sollen alle Jünger Christi ausharren im Gebet und gemeinsam Gott loben (vgl. Apg 2,42-47) und sich als lebendige, heilige, Gott wohlgefällige Opfergabe darbringen (vgl. Röm 12,1); überall auf Erden sollen sie für Christus Zeugnis geben und allen, die es fordern, Rechenschaft ablegen von der Hoffnung auf das ewige Leben, die in ihnen ist (vgl. 1 Petr 3,15).“ (Lumen Gentium 10).

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